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NSU-Prozess: Mitangeklagter Carsten S. hatte Gefühle für Uwe Bönhardt

Carsten S. war offenbar nur in der rechten Szene aktiv, weil er sich zu der "betonten Männlichkeit" der Nazis hingezogen fühlte, so ein Psychiater. Über Bönhardt habe er nur unter Tränen reden können.

Carsten S. Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München im Mai 2014

Carsten S. Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München im Mai 2014

Der im NSU-Prozess mitangeklagte mutmaßliche Terrorhelfer Carsten S. hat sich der rechtsextremen Szene vor allem wegen seiner zu Jugendzeiten noch nicht eingestandenen Homosexualität angeschlossen. Das sagte der psychiatrische Gutachter Norbert Leygraf am Mittwoch vor Gericht. Das "betonte Männlichkeitsideal" habe ihn angezogen. Als Carsten S. bei einem seiner Untersuchungsgespräche über seine erste Begegnung mit Uwe Böhnhardt gesprochen habe, da seien ihm "fast die Tränen in die Augen gekommen". 

Hauptangeklagte in dem Münchner Prozess ist Beate Zschäpe. Sie soll die Verbrechen des NSU #link;http://www.stern.de/politik/deutschland/rechte-terrorgruppe-den-nazikillern-auf-der-spur-1750912.html;gemeinsam mit ihren Gefährten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt begangen haben#, die nicht mehr am Leben sind. Zschäpe werden zehn Morde und zwei Sprengstoffanschläge vorgeworfen.

Er besorgte die wichtigste Waffe der NSU-Terroristen

Leygrafs Gutachten soll dem Gericht beurteilen helfen, ob auf Carsten S. das Jugendstrafrecht angewendet werden muss. Eindeutig festlegen wollte sich der Gutachter nicht, verwies aber darauf, dass S. wegen seiner sexuellen Orientierung damals noch keine Partnerbeziehung erlebt habe und deshalb "Reifedefizite" gehabt habe. S. ist als einziger Angeklagter voll geständig und könnte nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.

Der damals 19-jährige S. übergab im Jahr 2000 in Chemnitz den NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die Waffe Ceska 83. Später wurden mit der Pistole neun Migranten türkischer und griechischer Herkunft von den beiden Neonazis getötet. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mitangeklagten deshalb Beihilfe zum Mord in neun Fällen vor.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(