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Proteste in Syrien: 3000 Sicherheitskräfte rücken in Daraa ein - mindestens 20 Tote

In der südsyrischen Stadt Daraa hat nach Angaben eines Augenzeugen am Montag eine große Militäroperation begonnen. Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete, sagte der Augenzeuge, es seien etwa 3000 Soldaten in die Stadt eingerückt. Sie würden in Häuser einbrechen.

Bei einem groß angelegten Einsatz von mehr als 3000 Sicherheitskräften sind in der südsyrischen Stadt Daraa nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mehrere Menschen getötet worden. Es gebe "Tote und Verletzte", sagte ein Aktivist aus Daraa am Montag telefonisch der Nachrichtenagentur AFP. Die genaue Zahl der Opfer sei unklar, da die Leichen noch auf den Straßen lägen.

Nach Angaben von mehreren Aktivisten waren am Montagmorgen mehr als 3000 Sicherheitskräfte begleitet von Panzern und gepanzerten Fahrzeugen in die Stadt eingerückt, in der die Protestbewegung gegen Staatschef Baschar el Assad Mitte März ihren Anfang genommen hatte. "Scharfschützen haben auf den Dächern Stellung bezogen und die Panzer sind im Stadtzentrum", sagte ein Aktivist AFP.

Nach dem Eintreffen der Sicherheitskräfte seien umgehend heftige Schusswechsel zu hören gewesen, sagte ein Vertreter der Opposition. Den Angaben zufolge schossen die Sicherheitskräfte "in alle Richtungen" und versteckten sich auf ihrem Weg durch die Stadt hinter den Panzern. Sowohl die Stromversorgung als auch das Telefonnetz seien weitgehend zusammengebrochen.

Weiteren Menschenrechtsvertretern zufolge gab es auch Razzien von Sicherheitskräften in Duma und El Muadamijeh nahe der Hauptstadt Damaskus. Seit Beginn der Protestbewegung Mitte März wurden nach einer Zählung von AFP mehr als 350 Menschen in Syrien getötet.

AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.