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Prozess in Mönchengladbach: Tierpark-Anwohner wehrt sich gegen zu lautes Federvieh

Wenn Tiere Lärm machen, gucken sie dabei nicht unbedingt auf die Uhr. Trotzdem klagt ein Tierpark-Anwohner in Mönchengladbach vor Gericht seine Nachtruhe ein.

Schön, aber laut: Ein Pfau raubt einem Tierpark-Anwohner nachts den Schlaf

Schön, aber laut: Ein Pfau raubt einem Tierpark-Anwohner nachts den Schlaf

Es klingt, wie in einer schlechten Komödie: Ein Nachbar des Tierparks Mönchengladbach klagt vor dem Amtsgericht seine Nachtruhe ein. Pfauen und Hähne raubten ihm den Schlaf, sagt er. Da es für Tiergeräusche keine Grenzwerte gibt, muss das Gericht klären, ob der Nachbar durch die Tiergeräusche wesentlich beeinträchtigt wird.

Am Dienstag haben im Prozess drei "Ohren-Zeugen" ausgesagt. Die Ex-Frau des Klägers beschuldigte die Pfauen des Ruhe störenden Lärms. In der Balzzeit sei sie nachts von diesen durchdringenden Lauten bis zu fünfmal wach geworden, sagte die 50-Jährige vor dem Amtsgericht.

"Um das nicht zu hören muss man stocktaub sein", sagte die Frau. Wenn ihr Ex-Mann unausgeschlafen und missgelaunt am Frühstückstisch erschienen sei, habe sie gewusst, dass er kaum geschlafen habe. Seit Dezember wohne sie aber nicht mehr in dem Haus.

Nicht die Pfauen, sondern irgendein anderer Schreihals unter dem Federvieh habe ihr bis vor ein paar Wochen den Schlaf geraubt, sagte eine Nachbarin des Klägers. Dieser nicht identifizierte Vogel habe ab drei Uhr morgens keine Ruhe gegeben. "Der hat wen gerufen. Dann wurde geantwortet." Das sei mit Sicherheit kein Pfau gewesen. Der Störenfried halte, warum auch immer, seit einigen Wochen seinen Schnabel, meinte die Frau. Nun könne er wieder ruhig schlafen, sagte der Mann der Nachbarin. Im letzten Jahr sei er vereinzelt durch Geräusche vom Tierpark wachgeworden, aber nicht mehr durch den "nervigen Schreihals".

"Irgendwer hat den umgebracht", mutmaßte der Anwalt des Klägers Christoph Hartleb zum Schicksal des Tieres. Der Anwalt des Tierparks, Peter Noll, merkte an: "Außerhalb des Protokolls bitten wir aufzunehmen, dass im Tierpark keine Tiere umgebracht werden." Richterin Vera Hartmann sagte nur: "Seltsames Tier."

jek/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?