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Rekordkälte in Mecklenburg-Vorpommern Ueckermünde zittert bei bei minus 28,7 Grad Celsius


Es bleibt bitterkalt in Deutschland: In der Nacht zum Montag bibberten die Menschen in Ueckermünde bei minus 28,7 Grad Celsius. Erst zum Wochenende sollen die Temperaturen wieder etwas steigen.

Kalt, kälter, Ueckermünde: In der Nacht zum Montag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in dem Ort im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns minus 28,7 Grad Celsius gemessen - eine neue Rekordtemperatur in diesem Winter. Die Messstation in Oberstdorf im Oberallgäu meldete demnach einen Minuswert von 28,1 Grad und in Karlshagen auf der Insel Usedom wurden immerhin minus 24,8 Grad gemessen.

Nicht nur in ländlichen oder bergigen Regionen, auch in vielen Großstädten rutschten die Temperaturen in der Nacht zum Montag wieder unter die 20-Grad-Marke. In Berlin-Kaniswall am südöstlichen Stadtrand von Berlin wurden laut DWD minus 23,6 Grad und in Cottbus minus 21,8 Grad gemessen. Am Leipziger Flughafen waren es immerhin noch minus 20,5 Grad Celsius.

Der Wetterdienst meteomedia registrierte am Montag sogar noch tiefere Temperaturen. Die Messstation Funtensee in Bayern zeigte demnach minus 37,7 Grad an, und im sächsischen Morgenröthe-Rautenkranz wurden minus 29,3 Grad gemessen.

Die Eiseskälte hat Deutschland auch in den nächsten Tagen weiter im Griff. Erst zum Wochenende hin wird es laut DWD-Meteorologe Marcus Beyer etwas milder. Die Temperaturen blieben aber fast überall weiterhin im Minusbereich. Für die Nacht zum Dienstag erwartet der Wetterexperte noch vereinzelt Temperaturen unter minus 20 Grad. "Aber ganz so eisig wird es dann nicht mehr."

Polen heizen sich zu Tode

In der Nacht zu Montag sind nach Angaben des Warschauer Innenministeriums erneut neun Menschen erfroren. Die Zahl der Kältetoten seit dem 27. Januar ist damit auf 61 gestiegen. Trotz aller Warnungen vor defekten Kohleöfen werden auch immer neue Vergiftungsfälle durch Kohlenmonoxid bekannt. Seit Anfang Februar starben bereits neun Menschen. Insgesamt wurden bisher 287 Fälle von Kohlenmonoxidvergiftung bekannt, teilte eine Ministeriumssprecherin mit.

Während die Temperaturen in der vergangenen Woche minus 30 Grad und kälter betragen hatten, war es am Montag in Warschau nur noch minus zwölf Grad kalt.

jwi/AFPDPA

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