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Unter Krokodilen: Paar bleibt mit Auto im Schlamm stecken und weist Rettern klug den Weg

In Australien ist ein Paar zu einem Angelausflug ins Outback aufgebrochen. Mitten im Revier von Krokodilen bleiben die beiden mit dem Auto im Schlamm stecken. Nach einer schlaflosen Nacht kommt ihnen eine zündende Idee.

"Help" steht im Sand, ein Pfeil daneben weist auf einen weißen Pickup, der in einem Flussbett steht

Mit "Help" und einem Pfeil im Sand machte ein Paar in Australien auf seine Notsituation aufmerksam

Ein australisches Paar wurde aus einem von Krokodilen bewohnten Teil des Outbacks gerettet. Colen Nulgit und seine Freundin Shantelle Johnson hatten zuvor ein Feuer entfacht und das Wort "Hilfe" in den Schlamm gekritzelt, um die Aufmerksamkeit der Suchtrupps zu erregen. Die beiden wollten am Sonntag im Keep River National Park" im "Northern Territory" fischen gehen. Als ihr Auto im Schlamm des Parks stecken blieb, verwandelte sich der Angelausflug jedoch in einen "eiskalte Übernachtung ohne Schlaf", wie Nugit dem amerikanischen Fernsehsender "CNN" sagte. Den beiden wäre "ihr Herz in die Hose gerutscht", so Nulgit. "Das Gefühl, mit seinem Truck im Schlamm des Outbacks festzustecken, ist ziemlich angsteinflößend."

Als die Sonne unterging, hatten sie Angst, von einer großen Welle mitgerissen zu werden oder von Krokodilen oder Dingos angegriffen zu werden. Nulgit und Johnson hatten vorher schon Krokodilspuren im Sand gesehen.

Nulgit sagte "CNN", sie hätten sich unter einer Decke ein Stück vom Fluss weg zusammengekauert. Als ihnen die Angst den Schlaf raubte, schrieben sie Montagfrüh mit einem Zaunpfosten "Hilfe" in den trockenen Schlamm. Das Paar hoffte so, die Aufmerksamkeit eines Flugzeugs auf sich zu ziehen.Ihre Hoffnung gefunden zu werden, sei jedoch gering gewesen, so Nulgit. 

Paar bereut Trip in Outback nicht

Am Montag koordinierte die lokale Polizei eine Suchtruppe zusammen mit dem Flugzeug einer örtlichen Firma, um das Paar zu finden. Als Nulgit und Johnson, das Flugzeug hörten, zündeten sie sofort ein Feuer an. "Wenn sie das Feuer nicht angezündet hätten und den Familienmitgliedern Details zu ihrer Abreise und ihrer voraussichtlichen Rückkehr mitgeteilt hätten, wäre das Paar möglicherweise nicht gefunden worden", gab die Polizei in Erklärung bekannt.

Das Paar bereut seinen riskanten Trip in den Nationalpark, in dem es laut Bezirksverwaltung in allen Wasserstraßen Salzwasserkrokodile gäbe, jedoch nicht. Das unfreiwillige Abenteuer werde sie nicht davon abhalten, wieder hinauszugehen, sagte Nulgit. Beim nächsten Mal wollen sie allerdings eine Notfallausrüstung mitnehmen. "Ich bin allen dankbar, die mitgeholfen haben, uns zu suchen", sagte Nulgit laut CNN. "Wir hatten ziemlich viel Glück zu überleben und gut aus dieser Sache rauszukommen."

Quelle: "CNN"

np