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Schweinegrippe: Stadt in Mexiko hält sich für Ursprungsort

Ein vierjähriger Junge erkrankt als einer der ersten Mexikaner an der Schweinegrippe. In der Nähe seiner Heimatstadt La Gloria werden auf einer Riesenfarm 15.000 Schweine gemästet. Kann das Zufall sein? Wohl kaum, meinen die Bewohner und erheben Vorwürfe gegen die Betreiberfirma.

Mexikanische Kleinstadt in Aufruhr: Der Ort La Gloria im Bundesstaat Veracruz sieht sich als Ausgangspunkt der Schweinegrippe, der inzwischen weltweit vermutlich schon mehr als 150 Menschen zum Opfer gefallen sind. Die Bewohner machen eine riesige Schweinefarm in der Nähe für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich. Mexikanische Stellen bestätigen dies nicht. Für sie steht der Entstehungsort der Seuche noch nicht fest.

Einer der ersten nachgewiesenen Fälle von Schweinegrippe war allerdings der eines Vierjährigen aus La Gloria. "Als wir die Berichte im Fernsehen gesehen haben, haben wir uns gesagt: "Das ist, was wir hatten", sagt Jose Luis Martinez. Für den 34-jährigen Einwohner von La Gloria steht fest: "Es kam alles von hier... Die Symptome an denen die Leute leiden, sind die gleichen, die wir hatten." Zudem arbeitet nach seinen Angaben jeder Zweite aus dem Ort in Mexiko-Stadt und könnte die Krankheit leicht in die Hauptstadt verbreitet haben, wo die meisten Krankheitsfälle gemeldet werden.

Ein Sechstel der Einwohner erkrankt

Tatsächlich begannen schon Ende März mehr als 450 der rund 3.000 Einwohner des Ortes an schweren Atemwegserkrankungen zu leiden, deren Ursache sie in Belastungen durch den Dung und die Gülle einer nahegelegenen Schweinefarm sehen. Einwohner von La Gloria beschweren sich schon seit Jahren über den schrecklichen Gestank, der von dem rund 8,5 Kilometer entfernten und in direkter Windrichtung liegenden Betrieb ausgeht. Dort werden in 18 Riesenställen insgesamt 15.000 Schweine gehalten. Die Bewohner befürchten zudem, dass ihr Wasser und ihre Luft von den Misthaufen verseucht werden. Nach Medienberichten soll ein örtlicher Gesundheitsbeamter eine bestimmte Fliegenart, die sich in Schweinemist vermehrt, für den Ausbruch einer Krankheit in La Gloria nachgewiesen haben.

Die Betreiberfirma Granjas Carroll de Mexico, die zur Hälfte dem US-Konzern Smithfield Foods und damit einem der weltweit größten Produzenten von Schweinefleisch gehört, kann keinerlei Zusammenhang zwischen dem Betrieb und den Krankheitsfällen in La Gloria und der Schweinegrippe erkennen. Vielmehr handele es sich um ein "unglückliches Zusammentreffen", erklärt Betriebsmanager Victor Ochoa. Und er zeigt Journalisten eine große schwarze Plastikplane, die über riesige Zement-Misthaufen gebreitet ist, um sie von der Außenluft abzuschirmen. "All unsere Schweine sind ausgereichend geimpft, und ihre Haltung entspricht den neuesten Anforderungen", betont Ochoa. Nach Angaben von Smithfield Foods gibt es keine Anzeichen oder Symptome für Schweinegrippe in seinen Partnerbetrieben in Mexiko, weder bei den Tierbeständen noch bei den Beschäftigten.

Noch keine erkrankten Schweine entdeckt

Das mexikanische Landwirtschaftsministerium konnte bislang ebenfalls keine Hinweise auf die Seuche in den Beständen der Farm im Staat Veracruz feststellen. Zudem wurden nach diesen Angaben auch sonst noch keine infizierten Schweine gefunden. Allerdings waren die Untersuchungen des Ministeriums möglicherweise nicht ausführlich genug. Nach Angaben von Farmmanager Ochoa wurde sein Betrieb bislang noch nicht untersucht. Die UN-Welternährungsorganisation FAO bestätigt gleichwohl, dass es bislang noch keine Hinweise auf kranke oder sterbende Schweine in Mexiko gebe. Zugleich hält UN-Experte Juan Lubroth das mexikanische Überwachungssystem für ausreichend. Schließlich habe es zuvor eine andere Schweine-Seuche erkannt und ausgemerzt.

"Woher hatte er sie?"

Für die mexikanischen Gesundheitsbehörden haben selbst die Grippefälle in La Gloria nichts mit der Schweinegrippe zu tun. Von 30 untersuchten Menschen mit Atemwegserkrankungen dort sei lediglich bei einem, dem bereits genannten Vierjährigen namens Edgar Hernandez, das neue Virus nachgewiesen worden, wie Gesundheitsminister Jose Angel Cordova erklärt. Die übrigen hätten an einer "normalen" Grippe gelitten. Aber die Bewohner der Kleinstadt wollen sich damit nicht zufriedengeben. Für sie war Edgar, der wieder gesund wurde, nicht das einzige Opfer der Schweinegrippe in ihrem Ort. Die Grundschullehrerin Concepcion Llorente meint: "Sie sagen, dass wir hier eine untypische Grippe hatten, aber wenn der Junge positiv auf Schweinegrippe getestet wurde, bleibt die Frage, woher hatte er sie?"

Olga R. Rodriguez/AP / AP
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Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?