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Schweiz Rind wird aus Gülleloch gerettet und gebärt sofort ein Kalb – das heißt wie sein Retter

Eine Kuh wird an einem Kran hochgezogen
Bei dem tierischen Einsatz in der Schweiz wurde mit einem Kran gearbeitet
© Screenshot "Schutz und Rettung Bern" / Facebook
Im Kanton Bern in der Schweiz ist ein trächtiges Rind in ein Gülleloch gefallen. Es wurde mithilfe eines Krans gerettet und gebärt daraufhin sofort ein Kalb. Das trägt jetzt den Namen seines Retters.  

Tierischer und aufwändiger Einsatz am Dienstagmorgen im Kanton Bern in der Schweiz: Ein Rind sei in ein Jaucheloch gefallen, schreibt "Schutz und Rettung Bern" auf Facebook. Die Berufsfeuerwehr ist gemeinsam mit der lokalen Feuerwehr vor Ort.

Um das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien, braucht es einen Kran. Ein Bild des Einsatzes zeigt, wie Gurte und ein Netz um seinen Körper gespannt sind, daran wiederum ist ein Haken befestigt. Für die Befestigung des Rindes werde ein Tierhebenetz benötigt, berichtet der "Tagesanzeiger". Die Rettungskräfte seien mit einem Spezialanzug und einem Atemschutzgerät ausgerüstet gewesen. Das war in der Umgebung eines Jauchelochs geboten.  

Foto aus der Schweiz: Neben der Kuh liegt das frischgeborene Kalb

Ein zweites Bild, das "Schutz und Rettung Bern" geteilt hat, zeigt dann eine Mutterkuh zur Hälfte und von hinten und auf der Seite liegend – sowie neben ihr im Stroh ein frischgeborenes Kalb. Denn die Feuerwehr ist mit ihrem Einsatz in Mamishaus im Kanton Bern gerade fertig, da ist auch schon die ebenfalls herbeigebrachte Tierärztin gefragt. Sofort nach der Rettung brachte das trächtige Rind ein Kalb zur Welt. 

Einen Namen hat das Kleine auch schon. Es heißt Kevin – wie sein Retter. "Das freut uns natürlich sehr", zitiert der "Tagesanzeiger" eine Sprecherin von "Schutz und Rettung Bern". Sowohl die frischgebackene Mutterkuh als auch Kevin seien wohlauf. 

Die Anteilnahme an dem Einsatz und der Geburt des Kleinen sind groß. Die Bilder vom Einsatz haben in den sozialen Medien etliche Reaktionen und Kommentare ausgelöst. Die Feuerwehr erhält viel Dank für ihren Einsatz. In einem heißt es: "Ich empfehle mal eine Dusche mit viel Seife – für alle Beteiligten!"

Quellen: Schutz und Rettung Bern, Tagesanzeiger

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