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"Cop-Killer" aus Kalifornien Jagd auf Ex-Polizist endet in einem Inferno

Seit Tagen jagt die US-Polizei einen Ex-Kollegen. Mehrere Menschen hat er getötet. In einer brennenden Waldhütte endet die Hatz. Angeblich ist der Flüchtige tot, seine Leiche aber wird nicht gefunden.

Die tagelange Verfolgungsjagd auf den in den USA als "Cop-Killer" bekannt gewordenen ehemaligen Polizisten ist offenbar vorbei. Noch aber ist unklar, was sich genau in dem kalifornischen Waldstück abspielte, wo die Polizei ihren ehemaligen Kollegen bei einem Feuergefecht vermutlich tötete. Mehrere US-Medien hatten zunächst übereinstimmend berichtet, die Leiche des mutmaßlichen mehrfachen Mörders sei in einer abgebrannten Berghütte gefunden worden, in der sich der 33-Jährige nach tagelanger Flucht verschanzt hatte.

Die Polizei von Los Angeles widersprach diesen Medienberichten jedoch. Man habe noch nichts in der Hütte in dem Waldgebiet rund 140 Kilometer östlich von Los Angeles gefunden, weil der Brandort noch zu heiß sei, um ihn zu betreten und zu durchsuchen, sagte ein LAPD-Sprecher.

Nach Angaben einer Sprecherin der Polizei im Bezirk San Bernardino gehen die Beamten aber davon aus, dass der Tatverdächtige während des Brandes in der Hütte war. Experten hielten es für unwahrscheinlich, dass jemand das Feuer überlebt haben könnte.

Der ehemalige Polizist Christopher Jordan Dorner hatte sich am Dienstagnachmittag in dem Gebäude nahe Big Bear verbarrikadiert. Einsatzteams der Polizei stürmten die Hütte. #link;http://edition.cnn.com/2013/02/12/us/lapd-attacks/index.html?hpt=hp_t1;CNN zeigte Bilder von dichtem Rauch über dem brennenden Gebäude. #

Noch einen Polizisten getötet

Die einwöchige Fahndung nach dem jungen Mann hatte am Dienstag eine dramatische Wende genommen. Ein weiterer Polizist war dabei tödlich verletzt worden. Nach dem Diebstahl eines Fahrzeugs in der Ortschaft Big Bear hatten sich Dutzende Beamte in der ländlichen Bergregion an die Fersen des Flüchtigen geheftet. An einer Straßensperre kam es zu einem Schusswechsel.

Dorner soll dann der leerstehenden Hütte Schutz gesucht und von dort aus weitere Schüsse abgegeben haben, teilte die Polizei mit. Einer der verletzten Beamten wurde später in einem Krankenhaus für tot erklärt.

Am Montag hatte die Justiz Anklage wegen Mordes und versuchten Mordes gegen den Flüchtigen erhoben. Er soll vorige Woche drei Menschen, darunter einen Polizisten, umgebracht haben. Die Behörden setzten ein Millionen-Kopfgeld aus.

Der ehemalige Polizist war 2009 nach einem Disziplinarverfahren vom Polizeidienst ausgeschlossen worden. In einer Mitteilung auf seiner Facebook-Seite stellte er sich unter anderem als Opfer von Rassismus dar. In dem Schreiben drohte er mehr als zwei Dutzend Menschen, darunter früheren Kollegen, mit Gewalt.

anb/AFP/DPA DPA

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