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Urteil im Freiburger Mordprozess: Richterin stellt klar: Hussein K. ist in erster Linie Mörder, nicht Flüchtling

Hussein K. bleibt den Prozessbeteiligten ein Rätsel. Doch der Mord an Maria wird vom Landgericht akribisch aufbereitet. Die Richter lassen keinen Zweifel: Nicht die Flüchtlingspolitik saß auf der Anklagebank. Sondern ein Mensch, der nun als Mörder verurteilt ist.

An den Anblick von Hussein K. hatten sich alle gewöhnt. Der schlurfende Gang beim Weg in den Verhandlungssaal des Freiburger Landgerichts. Die klirrenden Fesseln an Händen und Füßen, die ihm in den insgesamt 25 Prozesstagen nicht ein einziges Mal abgenommen wurden. Die teigige, ausdruckslose Blässe seines Gesichtes und den zwischen den hängenden Schultern tief auf die Brust gesenkten Kopf. Und doch blieb der Mann bis zum Schluss ein Unbekannter, von seinem Innenleben drang nichts nach außen und von außen, so schien es, nichts zu ihm nach innen.

"Letztlich sind Sie uns ein Rätsel geblieben", sagt die Vorsitzende Richterin Kathrin Schenk nach der Urteilsverkündung dem Flüchtling, der die junge Studentin Maria L. im Oktober 2016 in Freiburg vergewaltigte und zum Sterben in einen Fluss legte, wo sie ertrank.

Hussein K. im Freiburger Landgericht

Hussein K. am letzten Prozesstag. Für den Mord an einer Studentin in Freiburg muss er lebenslang ins Gefängnis

AFP

In klaren Worten begründet die Richterin die Höchststrafe gegen den Angeklagten, sie blickt mehrfach in seine Richtung, spricht den Mann, der nicht aufsieht, direkt an: Lebenslang lautet der Spruch der Kammer, die auch die besondere Schwere der Schuld feststellt und sich die Sicherungsverwahrung vorbehält.

Hussein K. ging planvoll vor

Die Tat zeichnet sie nochmals nach in vielen schwer erträglichen Details: Die Bisse in Marias Wange, Brust und Unterleib. Das kraftvolle, entschlossene Würgen mit Schal und Hand, die mehrfache Vergewaltigung der bewusstlosen Frau, die deutlich sichtbar noch atmete, deren Brustkorb sich hob und senkte, deren Verletzungen nicht tödlich waren. Maria hätte wohl überlebt und wäre zu retten gewesen, wenn K. sie nicht zum Ertrinken durch ein Dornengebüsch ins Wasser geschleift hätte.

Akribisch und unbeirrt geht die Richterin auch kurz auf das enorme Interesse der Öffentlichkeit ein, auf die scheinbare politische Dimension und die Diskussionen, die der Fall auslöste. Wie zur absichtlichen Untermalung ist durch die Fenster des bis zum letzten Platz besetzten Saales ein knappes Dutzend skandierender Rechtspopulisten zu hören. Sie stehen auf der Straße vor dem Gericht und prangern den Fall Hussein K. als Symbol für verfehlte Flüchtlingspolitik an. Wie zur absichtlichen Versachlichung betont Schenk: "Die Tat ist nicht von einem Ausländer, einem Flüchtling, einem unbegleiteten minderjährigen Flüchtling, einem Mann verübt worden - sondern von einem Menschen", sagt Schenk: "Von Ihnen, Herr K."

Das Alter des Angeklagten, es war während des mehr als sechs Monate dauernden Prozesses ein Dauerthema und fachte die Empörungsdebatten immer wieder aufs neue an. Als angeblich minderjähriger Flüchtling ohne Papiere eingereist genoss K. die Vorteile der Betreuung von unter 18-jährigen Flüchtlingen, lebte in einer Pflegefamilie mit Taschengeld und großen Freiheiten. Jetzt wurde er nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt - mehreren Gutachten zufolge war er zum Tatzeitpunkt mindestens 22 Jahre alt.

"Kein Gesetz, keine Betreuung den Mord verhindert"

Ende Dezember vergangenen Jahres soll ein ebenfalls angeblich jugendlicher Flüchtling im rheinland-pfälzischen Kandel eine 15-Jährige erstochen haben. Auch bei ihm gab es Zweifel am Alter und die Wogen schlugen hoch. Viele stellten die liberale Flüchtlingspolitik der Bundesregierung infrage, heftige Kritik an zu laxer Handhabung der - wissenschaftlich sehr schwierigen - Altersbestimmung junger Flüchtlinge bestimmt bis heute viele Diskussionen.

Doch der Mord an der 19 Jahre alten Studentin in Freiburg "hätte auch durch kein Gesetz, keine bessere Ausstattung der Polizei, keine andere Betreuung verhindert werden können", so das Gericht. Denn der Mord an Maria sei begründet im Charakter des Angeklagten und seiner Unfähigkeit, sich in das Leid eines anderen, insbesondere Frauen, hineinzuversetzen. Er habe die Tat geplant - und nicht, wie von ihm behauptet, betrunken im Affekt begangen. "Sie haben keineswegs bekifft und besoffen in den Tag hineingelebt", sagt die Richterin. "Drogen, Herr K., sind nicht Ihr Problem. Es ist Ihr fehlendes Mitgefühl, Ihre starke Ichbezogenheit, die wenig Hoffnung für Therapie geben - auch nach einem langen Strafvollzug."

Am vorläufigen Ende eines aufreibenden Mordprozesses mit vielen Lügen in spärlichen Aussagen des Angeklagten, der bereits Revision ankündigen ließ, steht ein Urteil, das an Klarheit wenig zu wünschen übrig lässt. Die Kammer habe damit sichergestellt, dass Hussein K. nicht auf freien Fuß kommt, so lange er gefährlich ist, sagt Oberstaatsanwalt Eckart Berger.

"Das Ergebnis ist ein richtiges und ein gerechtes", sagt Bernhard Kramer, Nebenklägeranwalt der Eltern von Maria. Sie waren wegen ihrer seelischen Verfassung an keinem der Prozesstage anwesend und enthielten sich jeder öffentlichen Äußerung. Stattdessen gründeten sie eine Maria Stiftung, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen beistehen soll - und die Erinnerung wachhalten soll an ihr ermordetes Kind.

Chronik eines grausamen Mordfalls: Wie Hussein K. nach Deutschland kam - und zum Mörder wurde
Anika von Greve-Dierfeld/Jürgen Ruf/DPA/wue
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.