Entsorgung

Artikel zu: Entsorgung

Zeichen auf Castorbehälter mit Atommüll

Brennelemente aus Jülich: Bundesamt genehmigt Transport ins Zwischenlager Ahaus

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (Base) hat den umstrittenen Transport von 152 Behältern mit Brennelementen aus dem früheren Atomversuchsreaktor Jülich in das Zwischenlager Ahaus genehmigt. In den Behältern sollen insgesamt rund 300.000 abgebrannte Brennelemente aus Jülich in das Zwischenlager gebracht werden, wie die Behörde am Montag in Berlin mitteilte. Ein Termin wurde nicht genannt, die Genehmigung für den Transport ist befristet bis zum 31. August 2027.
Nicht fachgerecht entsorgte Matratze in Berlin

Recyceln statt verbrennen: Länder für umweltfreundlichere Entsorgung von Matratzen

Die Bundesländer haben die Bundesregierung aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass mehr Matratzen recycelt werden. Der Bundesrat fasste in seiner Sitzung am Freitag auf Initiative Hessens eine entsprechende Entschließung. Allein in Deutschland würden jährlich mehr als acht Millionen Matratzen entsorgt, heißt es darin zur Begründung. Der größte Teil davon werde verbrannt - wertvolle Ressourcen wie Schaumstoffe und Textilfasern gingen so verloren.
Video: "Corona erhöht Krankenstand" - Logistikbranche warnt vor Engpässen

Video "Corona erhöht Krankenstand" - Logistikbranche warnt vor Engpässen

Die deutsche Transportbranche warnt angesichts zunehmender Corona-Ausfälle von Lkw-Fahrern vor Lieferengpässen. Die Branche erlebe ohnehin einen Fahrermangel von rund 80.000 Fahrern, sagte der Vorstandsprecher des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, am Freitag. "Und im Moment ist natürlich noch Omikron am Wüten, was den Krankenstand zusätzlich um 5 bis 10 Prozentpunkte erhöht und die Probleme nicht gerade kleiner werden lassen." Der Branchenverband fordert die Politik angesichts der steigenden Corona-Infektionen dazu auf, rasch Vorkehrungen zu treffen. Auch Impfangebote auf Autobahnraststätten seien denkbar. "Im Moment halten die Lieferketten in Deutschland noch, das heißt, die Versorgung ist nicht gefährdet. Wir müssen aber die Augen und Ohren offenhalten. Deswegen plädieren wir dafür, regionale Notfall-Zentren einzurichten, um im Bedarfsfall schnell und zielgerichtet agieren zu können." Viele Transportunternehmen haben dem BGL zufolge schon vor Weihnachten Aufträge ablehnen müssen, weil Fahrer fehlten. "Die Situation, wie wir sie in Großbritannien erlebt haben, blüht uns in Deutschland in ähnlicher Art und Weise. Uns fehlen genauso viele Fahrer wie in Großbritannien. Dort wurde es nur durch den Brexit schneller sichtbar. Deswegen ist es so wichtig, dass wir alle gemeinsam gegen den Fahrermangel vorgehen. Er ist das Rückgrat unseres privaten Konsums und ohne ihn werden die Supermarktregale schnell leer sein." 30.000 bis 35.0000 FahrerInnen gehen den Verbandsangaben nach jährlich in den Ruhestand, aber nur 15.000 bis 20.000 kommen nach. Die Lücke wachse also jedes Jahr um 15.000, so Engelhardt. Nach Corona müsse man sich mit Industrie, Lebensmittelhändlern, Politik und anderen Akteuren zusammensetzen und nach Lösungen suchen.