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Zukunft der Müllwagen: Müllwagen 2.0

Das ist die Müllentsorgung von morgen - wenn der Abfall nicht mehr stinkt und seine Entsorgung echte Mehrwerte bietet.

Der Faun Sidepress C1100 wirkt wie ein Gigant der Straße.

Der Faun Sidepress C1100 wirkt wie ein Gigant der Straße.

Für die einen sind sie imposante Riesen, Straßengiganten, die alles in sich aufnehmen, was ihn mithilfe unserer Mülltonnen in den Rachen geworfen wird. Für die anderen ein gefühlt an jedem zweiten Tag auf dem Wer zur Arbeit vor einem im Schneckentempo plus Pausen auftauchendes, schleichendes Verkehrshindernis. Die Rede ist von Müllwagen, oder wie es korrekt heißt: Abfallsammelfahrzeuge. Längst ist auch bei ihnen der technologische Fortschritt eingekehrt, sodass das Heben und Kippen zur Entleerung der Mülltonnen teil- oder vollautomatisch von dem Lifter, der am Heck, an der Seite oder auch vorne an dem Fahrzeugaufbau angebracht ist, übernommen wird. Auch in punkto Design wirken die Abfallsammelfahrzeuge mit ihren Farbkombinationen und spannenden Aufbauten geradezu mondän. Aber wie sieht unsere Müllentsorgung in der Zukunft aus? Werden im Sinne der Reduzierung des Schadstoffausstoßes und Lärmbelästigung zukünftig überhaupt noch Abfallsammelfahrzeuge in unseren Innenstädten eingesetzt?

Müllwagen 2.0
Der Faun Sidepress C1100 wirkt wie ein Gigant der Straße.

Der Faun Sidepress C1100 wirkt wie ein Gigant der Straße.

Die bedarfsgerechte Abfallentsorgung wird zukünftig immer weiter an Relevanz zunehmen und die Forschung und Entwicklungsabteilung läuft auf Hochtouren. "Intelligente Behältersysteme, die mittels Telematik ihren Standort sowie ihre Füllmengen an das Tourenplanungssystem senden und damit die Tourenplanung fast automatisch für den Entsorger übernehmen", ist nur eines der neuesten Entwicklungsschritte, die Dr. Johannes F. Kirchhoff von der Kirchhoffgruppe verrät.

Bislang bestehen Abfallsammelfahrzeuge klassisch aus Fahrgestell, Aufbau und Liftereinheit. Beladungsvariante, Verdichtungsverfahren mittels Pressplatten- oder Drehtrommelprinzip sowie die Größe und Ausführung der zu entleerenden Müllbehälter sind die wesentlichen Merkmale, nach denen die jeweiligen Fahrzeuge konstruiert sind. Die Standardaufbauten können je nach den Bedürfnissen der Entsorger mit weiteren Optionen ausgestattet werden. Denn sowohl private Entsorgungsunternehmen als auch Kommunen sind vor allem darauf erpicht, möglichst wirtschaftlich zu arbeiten. Folglich bedeutet das für die Konstruktion der Abfallsammelfahrzeuge, dass mehr nutzbares Aufbauvolumen und eine größere Nutzlast gewünscht sind, um möglichst viel Abfall in einer Tour einzusammeln. Dabei spielt die Auswahl der Müllverdichtung und hochfeste Materialien für eine gewichtssparende Bauweise eine entscheidende Rolle. Denn je effektiver der Müll verdichtet wird und je leichter der Aufbau ist, desto mehr Müll oder Wertstoff können eingesammelt werden.

Bei den Heckladern haben sich dabei zwei Müllverdichtungsverfahren in der Praxis bewährt: Mittels Pressplattensystem oder durch den Einsatz eines sogenannten Drehtrommelprinzips. In der Variante Hecklader befinden sich am Heckteil des Fahrzeugs die sogenannten hydraulischen oder elektrischen Liftersysteme (High-level und Low-level), die mit ihrer kinematischen Bewegung die Müllbehälter heben, kippen und entleeren. Insgesamt werden die Anforderungen an die Konstruktion von Abfallsammelfahrzeugen aber immer komplexer. Im Fokus stehen die Reduzierung von Lärmemissionen und Verringerung des Schadstoffausstoßes sowie die Weiterentwicklung von ausgeklügelten Sicherheitsoptionen. Es wird von den Hersteller erwartet, mit der Produktkonzeption und dem intelligenten Einsatz der Fahrzeuge, bei der Abfallsammlung einen deutlichen Beitrag zur Umweltqualität zu leisten. Dazu zählt auch eine geringere Belastung für die Bediener im Betrieb.

Eine Reduzierung von Lärmemissionen und des Schadstoffausstoßes wird mit intelligenten Eco-Systemen erreicht: Diese beinhalten eine Hydrauliksteuerung oder einen Lifter mit Hydraulikspeicher oder einen Batteriesatz für den elektrischen Antrieb des Aufbaus und Lifters. Gleichzeitig steht noch die Option eines diesel-elektrischen Hybridantriebs zur Verfügung, der darüber hinaus Energie der Bremsvorgänge elektrisch speichert und wieder sinnvoll für das Fahren und Arbeiten im Sammelbetrieb nutzt. Die Umstellung auf elektrische Antriebe verschafft beispielsweise bei dem Einsatz der Eco-Systeme von Faun eine Lärmpegelreduktion von üblicherweise 106 dB (A) auf 90 dB (A) sowie eine Kraftstoffsenkung um bis zu 33 Prozent.

Zum Thema Gesundheit hat Zoeller die Clean Option entwickelt. Ein Aktivkohleelement filtert Gerüche, Staub sowie Pilze sauber ab und eine Spezialabsaugung mittels eines Radiallüfters leitet die gefilterte Luft wieder sicher in die Umwelt. Mit der Faun-Entwicklung eines weltweit einzigartigen Rückfahr-Sicherungssystems erhalten Müllwerker Schutz bei der Mitfahrt insbesondere bei der Rückwärtsfahrt auf Trittbrettern und überwachen dabei gleichzeitig den Rückfahrraum, den der Fahrer trotz Rückfahrkameras und Spiegeln nicht vollständig einsehen kann. Wird vom Lader auf dem Trittbrett ein Hindernis erkannt, kann er das Fahrzeug von dort aus sofort stoppen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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