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News des Tages: Meteorologen sicher: Dieses Winterwetter erwartet uns in den nächsten Wochen

Neuer Trump-Kim-Gipfel im Februar +++ Frostige Wochen vorhergesagt +++ Elfjährige von Müllwagen erfasst und lebensgefährlich verletzt +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Skifahrer wie hier in Garmisch-Partenkirchen können sich wohl noch lange über Schnee freuen

Skifahrer wie hier in Garmisch-Partenkirchen können sich wohl noch lange über Schnee freuen

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Neuer Gipfel: Trump trifft Kim im Februar (20.32 Uhr)
  • Winter soll über Wochen kalt bleiben (17.25 Uhr)
  • VW zahlt wohl doch bundesweit Diesel-Prämien (16.23 Uhr)
  • Geiselnahme in Klinik bei Deggendorf beendet (14.58 Uhr)
  • Andauernde Hitze in Australien lässt sogar den Asphalt schmelzen (9.29 Uhr)
  • 14-Jähriger verursacht mit Auto seines Vaters 15.000 Euro Sachschaden (4.19 Uhr)

Die News des Tages im stern-Ticker:  

+++ 21.44 Uhr: Rettungswagen auf Weg in die Klinik behindert - Polizei ermittelt +++

Weil ein Auto einen Rettungswagen mit einem kranken Kind an Bord über mehrere Kilometer behindert hat, ermittelt die Polizei wegen Nötigung. Der Rettungswagen war auf der Bundesstraße 31 in Richtung Freiburg mit Blinklicht und Martinshorn unterwegs, wie ein Polizeisprecher sagte. Über mindestens drei Kilometer habe das Auto den Rettungswagen am Überholen gehindert und sei laut dem Sprecher beispielsweise immer wieder weit nach links auf die Gegenfahrbahn gefahren. Erst kurz bevor die Fahrbahn zweispurig wurde, konnte das Einsatzfahrzeug überholen. Der Autofahrer wird nun gesucht. 

+++ 20.32 Uhr: US-Präsident Donald Trump trifft Kim Jong Un im Februar +++

US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un wollen Ende Februar zu einem zweiten Gipfeltreffen zusammenkommen. Der Ort solle später bekanntgegeben werden, teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Freitag nach einem Treffen zwischen Trump und Nordkoreas Unterhändler Kim Yong Chol im Weißen Haus mit. Zuletzt war Vietnam als möglicher Schauplatz im Gespräch.   Bei ihrem ersten Gipfel im vergangenen Juni in Singapur hatte Kim den Abbau des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms zugesagt, ohne dass Details vereinbart wurden. 

+++ 19.34 Uhr: Frankreich erwartet neue "Gelbwesten"-Proteste +++

In Frankreich werden am Samstag erneut zehntausende Menschen zu neuen Protesten der "Gelbwesten" erwartet. Die Bewegung hat für den zehnten Protestsamstag in Folge unter anderem zu Demonstrationen in Paris, Bordeaux und Marseille aufgerufen. In der Hauptstadt ist gegen Mittag eine zentrale Kundgebung vor dem Invalidendom geplant.

Am vergangenen Wochenende waren landesweit gut 80.000 Menschen gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron auf die Straße gegangen. Der Staatschef startete diese Woche einen landesweiten Bürgerdialog, um "die Wut in Lösungen zu verwandeln". Die "Gelbwesten" kritisieren, dass er eine Abkehr von seinem Reformkurs ausschließt.

+++ 18.43 Uhr: Mädchen von Müllwagen erfasst: Polizei ermittelt mutmaßlichen Unfallfahrer +++

Nachdem ein abbiegender Müllwagen in Hannover eine Elfjährige erfasst und tödlich verletzt hat, kennt die Polizei nun den mutmaßlichen Unfallfahrer. Laut einer Mitteilung der Polizei Hannover hat das Entsorgungsunternehmen aufgrund der Berichterstattungen selbst die Fahrdaten seiner Fahrzeuge überprüft und daraufhin den Hinweis auf ihren Müllwagen und den dazugehörigen Fahrer an die Polizei gegeben. Nach ersten Angaben des 35-jährigen Fahrers hatte dieser den Unfallnicht bemerkt und war deshalb weitergefahren.

+++ 18.28 Uhr: Gazastreifen: Vier Löwenbabys sterben in Zoo +++

In einem Zoo im Gazastreifen sind vier neugeborene Löwenbabys gestorben. Die Tiere seien den niedrigen Temperaturen erlegen, sagte Fati Dschuma, einer der Eigentümer des Zoos in Rafah.

Zwei der Tiere seien direkt am Mittwoch nach der Geburt gestorben. "Daraufhin habe ich die beiden anderen Löwenjungen mit nach Hause genommen, um sie warm zu halten", sagte Dschuma. "Dann habe ich sie wieder zurückgebracht zu ihrer Mutter, damit die sie säugen kann. Doch sie sind gestorben." Im Gazastreifen kann es im Moment nachts auf etwa acht Grad runterkühlen.

+++ 17.59 Uhr: Prag: Mann zündet sich auf Wenzelsplatz selbst an +++

Fast auf den Tag genau 50 Jahre nach der Selbstverbrennung des Studenten Jan Palach in der Tschechoslowakei hat sich ein Tscheche auf dem Wenzelsplatz in Prag selbst in Brand gesetzt. Der 1964 geborene Mann habe sich gegen 16.00 Uhr mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen, teilte die Polizei im Kurzmitteilungsdienst Twitter mit. Passanten hätten die Flammen erstickt. Der Schwerverletzte habe Verbrennungen an 30 Prozent seiner Körperoberfläche erlitten und sei in ein künstliches Koma versetzt worden, schrieb eine Sprecherin der Rettungskräfte. Das genaue Motiv des Mannes war zunächst unklar.

+++ 17.39 Uhr: US-Außenminister Pompeo empfängt nordkoreanischen Unterhändler +++

US-Außenminister Mike Pompeo hat sich mit dem Chefunterhändler des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un getroffen. Pompeo empfing den Ex-Geheimdienstcheft Kim Yong Chol in einem Hotel in Washington. 

Die US-Reise von Kim Yong Chol gilt als Zeichen dafür, dass beide Seiten ihre Pläne für einen zweiten Gipfel zwischen Präsident Donald Trump und Kim Jong Un vorantreiben. Die Verhandlungen über den Abbau des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms waren in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten. Es wurde erwartet, dass der nordkoreanische General auch einen Brief von Kim Jong Un an Trump mitbringt. 

+++ 17.25 Uhr: Meteorologen erwarten mehrwöchige Kältewelle +++

Extrawarme Socken und dicke Pullover im Dauereinsatz: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet von Mitte kommender Woche an mit einer Kältewelle, die bis zu vier Wochen dauern könnte. "Ich habe es selten erlebt, dass alle Rechenmodelle so eindeutig auf eine gleiche Entwicklung hinweisen", sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. 

Besonders streng dürfte die Kälte demnach dort ausfallen, wo jetzt bereits Schnee liegt. Dort kann es den Prognosen zufolge in den Nächten minus zehn bis minus zwanzig Grad kalt werden. Auch andernorts könnte es vor allem nachts sehr frostig werden: "Tagsüber können die Temperaturen zwischen minus drei und vier Grad plus liegen, nachts zwischen minus elf Grad und Null Grad", so Friedrich. 

Auch Schnee wird erwartet. Zu Beginn der kommenden Woche ströme Luft aus Sibirien ein, die sehr kalt und trocken sei, sagte Friedrich. Tiefausläufer aus dem Westen könnten dann in der zweiten Wochenhälfte Niederschläge zunächst im Westen bringen. "Am Wochenende kann dann durchaus ein großer Teil Deutschlands auch im Tiefland unter einer Schneedecke liegen", vermutete der DWD-Sprecher.

+++ 17.09 Uhr: Messerattacke in Oslo: Polizei prüft terroristischen Hintergrund +++

Nach einem Messerangriff im Zentrum von Oslo prüft die norwegische Polizei einen möglichen terroristischen Hintergrund. Es gebe "Gründe" dafür zu prüfen, ob der Angriff vom Donnerstag "im Zusammenhang mit Terrorismus" stehe, sagte die Chefin des norwegischen Inlandsgeheimdienstes PST, Benedicte Björnland, bei einer Pressekonferenz.

Ein Mann hatte am Donnerstag am helllichten Tag eine Frau in einem Geschäft in der Osloer Innenstadt niedergestochen. Die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, ihr Zustand gilt als ernst, aber stabil. Der Verdächtige wurde kurz nach der Tat festgenommen.

+++ 17.05 Uhr: Seehofer pocht auf CSU-Mitsprache bei Kanzlerkandidatur +++

Der scheidende CSU-Chef Horst Seehofer pocht auf ein Mitspracherecht seiner Partei bei der Kanzlerkandidatur der Union. "Gemeinschaftlichkeit heißt nicht Schmusekurs", sagte Seehofer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Auch sein Nachfolger Markus Söder werde genau auf eigene Akzente in der Union achten und habe zu Recht "die Mitsprache der CSU bei der gemeinsamen Kanzlerkandidatur in Erinnerung gebracht".

Der bayerische Ministerpräsident Söder soll am Samstag auf dem CSU-Parteitag in München die Nachfolge Seehofers als Parteichef antreten. Dieser reagierte auf Äußerungen von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, die kürzlich darauf hingewiesen hatte, dass sie in der Frage der Kanzlerkandidatur der Union das Vorschlagsrecht habe. Seehofer will auch nach seinem Abtritt von der Parteispitze Bundesinnenminister bleiben.

+++ 16.43 Uhr: US-Soldat stirbt bei Unfall auf Truppenübungsplatz +++

Bei einem Unfall auf dem US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr in Bayern ist ein Soldat ums Leben gekommen. Der 32-Jährige aus dem Bundesstaat New Mexico war gerade mit einer Fahrzeugwäsche beschäftigt, als es zu dem tödlichen Unfall kam, wie ein Sprecher mitteilte. Die genauen Umstände des Unglücks am Sonntag waren zunächst noch Gegenstand der Ermittlungen.

+++ 16.36 Uhr: Nebeneinkünfte zu spät angezeigt: Bundestag rügt CDU-Abgeordnete Strenz +++

Der Bundestag hat die CDU-Abgeordnete Karin Strenz wegen Verstößen gegen die Verhaltensregeln gerügt. Sie habe Nebeneinkünfte nicht rechtzeitig angezeigt, erklärte die Bundestagsverwaltung. Nach Informationen des "Tagesspiegel" geht es dabei um Geld, das Strenz über eine deutsche Firma aus Aserbaidschan erhielt. Neben der Rüge droht ihr demnach ein Ordnungsgeld in fünfstelliger Höhe, zuvor dürfe die Abgeordnete allerdings noch einmal Stellung nehmen. Die Bundestagsverwaltung erklärte dazu lediglich, das Verfahren dauere an. 

+++ 16.23 Uhr: Medienbericht: VW zahlt Dieselprämie in ganz Deutschland +++

Einem Bericht der "Bild" zufolge ist Volkswagen nun doch bereit, seinen deutschen Kunden eine Dieselprämie zu zahlen. Bisher habe das Angebot nur in 15 sogenannten Intensivstädten gegolten. Das sei laut der Zeitung das Ergebnis intensiver Gesprächen zwischen VW-Chef Herbert Diess und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).

Wer einen betroffenen VW-Diesel fährt, sollte sich allerdings nicht zu früh freuen: Es bleibt es bei der bisherigen modellabhängigen Staffelung von 500 bis 9000 Euro für Fahrzeughalter eines beliebigen Herstellers, die ein Euro-4 oder Euro 5-Dieselfahrzeug zurückgeben und auf einen saubereren Diesel umsteigen wollen. Teuer wird es also für Dieselfahrer trotzdem.

+++ 16.11 Uhr: Hessen: Bouffier erneut zum Ministerpräsidenten gewählt +++

Der CDU-Politiker Volker Bouffier bleibt Ministerpräsident von Hessen. Der 67-Jährige wurde bei der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags in Wiesbaden mit 69 Stimmen wiedergewählt. Diese Zahl entspricht den Landtagsmandaten der Koalition von CDU und Grünen.

+++ 15.40 Uhr: Bergung der Container von "MSC Zoe" beginnt +++

Mehr als zwei Wochen nach der Havarie des riesigen Containerschiffes MSC Zoe in der Nordsee haben die Bergungsarbeiten von fast 300 Containern begonnen. Das teilte das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft am Freitag in Den Haag mit. Ein Bergungsschiff wird demnach an der Ems-Mündung nahe der deutschen Grenze eingesetzt und ein zweites nördlich der niederländischen Wattenmeerinsel Terschelling.

Die Bergung ist nach Angaben der Behörden sehr komplex und kann mehre Monate dauern. Die meisten Container wurden auf der sehr stark befahrenen Route von Frachtschiffen geortet. Wegen ungünstiger Wetterumstände war die Bergung immer wieder verschoben worden. Die MSC Zoe, eines der größten Containerschiffe der Welt, hatte in der Nacht zum 2. Januar auf dem Weg nach Bremerhaven bei stürmischer See 291 Container verloren, darunter auch zwei mit Gefahrenstoffen.

+++ 15.37 Uhr: AfD-Mann fällt bei Wahl zum Landtagsvizepräsidenten in Hessen durch +++

Der Kandidat der AfD-Fraktion für den Posten des Vizepräsidenten im neuen hessischen Landtag, Bernd-Erich Vohl, ist in drei geheimen Abstimmungen durchgefallen. Vohl bekam am Freitag in Wiesbaden bei der konstituierenden Sitzung nicht die notwendige Zahl der Stimmen. Einen weiteren Wahlgang sollte es  nicht geben. Somit wird das Landesparlament seine Arbeit zunächst mit fünf Landtagsvizepräsidenten aufnehmen. 

Die Alternative für Deutschland hatte bereits angekündigt, in einer der nächsten Parlamentssitzungen erneut einen Kandidaten für den Vize-Posten ins Rennen zu schicken. Der Landtag hatte beschlossen, mit dem Einzug der AfD die Zahl der Vizepräsidentenposten von fünf auf sechs zu erhöhen. Zum neuen Landtagspräsidenten wurde einstimmig der bisherige Landes-Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) gewählt.

+++ 15.22 Uhr: AfD ärgert sich über Berichte zu internem Verfassungsschutz-Gutachten +++

Die AfD ärgert sich, dass einigen Medien das interne Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz zugespielt wurde, das sich mit ihrer Partei beschäftigt. Es sei ein "Riesenskandal, der das Vertrauen in den Staat und seine Institutionen massiv erschüttert", dass Journalisten das Dokument hätten einsehen können, "der AfD hingegen dieses Gutachten auf Anfrage verwehrt wird", erklärte der Parteivorsitzende Jörg Meuthen. 

"Es verwundert mich sehr, dass diverse deutsche Medien über ein Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutzes verfügen, in dem insbesondere meiner Person Verstöße gegen die Verfassung unterstellt werden", sagte der Co-Vorsitzende Alexander Gauland.

Der Verfassungsschutz hatte die AfD als Ganzes zum Prüffall erklärt und nimmt sie damit stärker unter die Lupe.

+++ 15.19 Uhr: Schuster beklagt Ausmaß des Antisemitismus in Deutschland und Europa +++

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, beklagt das Ausmaß des Antisemitismus in Deutschland und Europa: "Dass das Thema Antisemitismus in der Form, wie wir es in den letzten zwei Jahren erleben, einen solch hohen Stellenwert einnimmt, daran habe ich nicht einmal im Albtraum gedacht", sagte er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstagsausgaben).     

Das höchste Bedrohungspotenzial komme sicher nach wie vor von der rechten Seite. Es gebe aber auch quer durch die Gesellschaft einen Israel-bezogenen Antisemitismus. Schuster sieht eine wachsende Judenfeindlichkeit in Teilen der türkischstämmigen Einwanderergesellschaft vor allem in Berlin. 

+++ 14.58 Uhr: Geiselnehmer in Deggendorf überwältigt +++

Die Polizei hat den Geiselnehmer in Deggendorf in Bayern überwältigt und festgenommen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde der 40 Jahre alte Mann dabei leicht verletzt. Die 57-jährige Geisel blieb unversehrt. Der Patient des Bezirksklinikums Mainkofen hatte die Frau in dem Krankenhaus laut Polizei mit einem Messer in seine Gewalt genommen. Zuvor hatte er mit zwei Messern mehrere Menschen bedroht.

+++ 14.48 Uhr: Abgasskandal: Bayern verklagt VW +++

Wegen finanzieller Schäden durch rund 1000 manipulierte Dieselfahrzeuge im Fuhrpark des Freistaats hat das Land Bayern den VW-Konzern auf Schadenersatz verklagt. Bereits am 31. Dezember sei beim Landgericht München eine Feststellungsklage zur Sicherung von Schadenersatzansprüchen erhoben worden, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Freitag in München. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über den Fall berichtet

"Zur genauen Ermittlung der Schadenshöhe sind weitere Erhebungen bei den betroffenen Ressorts notwendig, so dass der Schaden derzeit noch nicht abschließend beziffert werden kann", sagte der Sprecher. Ohne die Klageeinreichung vor dem Jahreswechsel hätten die Ansprüche zu verjähren gedroht. 

+++ 14.26 Uhr: Kind in Brunnenschacht: Rettungsarbeiten stocken +++

Die Suche nach einem Kleinkind, das in Spanien seit Sonntag in einem mehr als 100 Meter tiefen Brunnenschacht verschollen ist, wird weiterhin von Problemen erschwert. Eine Bohrmaschine soll einen Bergungstunnel graben, doch ihr Transport zum Unglücksort gestaltete sich komplizierter als erwartet. Wegen des zu steilen Zugangswegs habe man die 75 Tonnen schwere Maschine in zwei Hälften zerlegen müssen, die nacheinander zu dem Schacht in Totalán in der Provinz Málaga hochgefahren werden sollten, wie die Zeitung "El País" unter Berufung auf die Rettungsteams berichtete.

+++ 14.05 Uhr: Geiselnahme in Deggendorf: Klinikpatient bedroht Frau mit Messer +++

In einer psychiatrischen Klinik im niederbayerischen Mainkofen ist es zu einer Geiselnahme gekommen. Ein 40-jähriger Patient bedrohte eine Mitpatientin mit einem Messer, wie die Polizei in Straubing mitteilte. Die Polizei sei mit verstärkten Einsatzkräften vor Ort. Der Mann bedrohte in einem Gebäude des im Landkreis Deggendorf gelegenen Bezirksklinikums zunächst einige Menschen mit zwei Messern und anschließend eine 57-jährige Patientin mit einem Messer. Der Täter hielt sich den Angaben zufolge am Nachmittag mit der Frau in einem Gebäude auf.

Die Polizei sperrte das Gelände weiträumig ab und stellte Kontakt mit dem 40-Jährigen her. Weitere Menschen waren den Angaben zufolge nicht in Gefahr. Die betroffene Station der Klinik wurde geräumt.

+++ 13.18 Uhr: 14-Jähriger am Steuerknüppel schuld am Absturz von tödlichem Unglück mit Kleinflugzeug +++

Bei der Bruchlandung eines Kleinflugzeugs in der Schweiz mit drei Toten saß im Sommer 2017 ein 14-jähriger Teenager ohne Flugkenntnisse am Steuer. Das geht aus dem Unfallbericht hervor, den die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) veröffentlichte. Die einzige Überlebende hatte den Ermittlern berichtet, dass der Pilot den Jungen neben sich steuern ließ und ihm Anweisung gab, Links- oder Rechtskurven zu fliegen. "Der risikoreiche Entscheid des Piloten, die Steuerung an den Passagier zu übergeben, stellt ... einen direkt beitragenden Faktor zum Unfall dar", urteilte die Sust. 

Das Flugzeug vom Typ Piper PA-28 war in der Region Diavolezza rund 20 Kilometer südöstlich von St. Moriz im Kanton Graubünden unterwegs. An Bord waren neben dem Piloten drei Teilnehmer des Jugendlagers Pro Aero, das junge Leute für das Fliegen begeistern will. Auf fast 3000 Metern Höhe flog die Maschine nach dem Bericht nur in 25 Metern Höhe über eine Bergstation weg. Nach einer Kurve habe sie an Höhe verloren, sei unter den Seilen einer Seilbahn durchgeflogen und dann "mit dem Gelände kollidiert". Der Pilot (61) sowie der Junge am Steuer und ein weiterer 14-Jähriger starben. Eine damals 17-Jährige wurde schwer verletzt gerettet.

+++ 12.58 Uhr: Prozess um Mord an eigener Tochter: Nur auf Kind gestolpert? +++

Wegen Mordes an seiner Tochter steht ein 33-jähriger Familienvater in Düsseldorf vor Gericht. Beim Prozessauftakt am Freitag schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Es wurde aber bekannt, dass seine Anwälte im Scheidungsverfahren behauptet hatten, es handele sich um einen Unfall. Der Angeklagte sei zweimal gestolpert und jeweils auf das Kind gefallen, das dabei wiederum gegen ein Metallregal gestürzt sei. 

Der Rechtsmediziner schloss diese Version als Todesursache am Freitag aber aus: Das siebenjährige Mädchen sei erwürgt worden. Das bei der Obduktion vorgefundene Verletzungsbild sei durch die behaupteten Stürze nicht zu erklären. 

+++ 12.45 Uhr: Bundesanwalt ermittelt gegen Neonazi-Kameradschaft "Aryans" +++

Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen mehrere Mitglieder der Neonazi-Kameradschaft "Aryans" (Arier) wegen Verdachts auf Bildung einer terroristischen Vereinigung. Die Ermittlungen richten sich gegen fünf Beschuldigte und wurden im März 2018 eingeleitet, wie NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" berichteten. Im September gab es demnach Durchsuchungen in Aschaffenburg, Darmstadt und anderen Orten in Hessen. Festgenommen wurde aber niemand. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe äußerte sich dazu am Freitag nicht.

+++ 12.44 Uhr: Polizei hebt Waffenlager in Wohnung aus +++

Die Polizei hat in der Wohnung eines 59-Jährigen in Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern ein ganzes Waffenarsenal entdeckt. Bei einer Durchsuchung wurden am Freitag insgesamt 13 Schreckschusswaffen, eine vermutlich scharfe Langwaffe, Munition sowie elf Stichwaffen und andere verbotene Gegenstände gefunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Die Beamten beschlagnahmten zudem geringe Mengen Drogen.

Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung. Der polizeibekannte Tatverdächtige soll in der Nacht zum Donnerstag in einem Mehrfamilienhaus eine Gruppe Männer mit einer Pistole bedroht haben. Vorausgegangen war ein Streit unter den 18- bis 26-Jährigen im Hausflur, einer der Männer ist ein Nachbar des 59-Jährigen. Verletzt wurde niemand.

+++ 12.41 Uhr: Brexit: Deutsche Politiker schreiben Brief an Briten +++

In einem leidenschaftlichen Leserbrief in der Londoner "Times"  haben deutsche Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Briten zum Verbleib in der EU aufgerufen. Die Brexit-Entscheidung werde zwar respektiert, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Schreiben, das unter anderem von der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, SPD-Chefin Andrea Nahles und den Vorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck, unterzeichnet war. "Aber die Briten sollten wissen, dass wir keine Entscheidung für unumkehrbar halten. Unsere Tür wird immer offen stehen: Europa ist Zuhause." 

+++ 12.10 Uhr: Himalaya: Lawinen verschüttet Kleinlaster +++

Eine Schneelawine hat im indischen Teil des Himalaya einen Kleinlaster mit rund einem Dutzend Menschen an Bord unter sich begraben. Rettungskräfte hätten am Unfallort vier Leichen geborgen, weitere Menschen würden noch vermisst, teilte die Straßenbaubehörde BRO im nördlichen Bundesstaat Jammu und Kashmir mit. Den Angaben zufolge war das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Unglücks auf dem Kardung-Pass in der Region Ladakh unterwegs. 

Der höchste Punkt des Passes befindet sich in 5359 Metern Höhe. Der Gebirgspass ist als Zugang zum Basislager des Siachengletschers von hoher strategischer Bedeutung. Lawinen und Erdrutsche sind während der Wintermonate im Himalaya keine Seltenheit.

+++ 11.50 Uhr: Rückgang der CD-Verkäufe in Deutschland beschleunigt +++

Im deutschen Musikmarkt ist der langjährige Umsatzbringer CD im vergangenen Jahr schneller als zuvor vom Streaming verdrängt worden. Der CD-Absatz sackte um 23 Prozent auf 48,2 Millionen Silberscheiben ab, wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) mitteilte. Beim Streaming, bei dem die Songs aus dem Netz abgespielt werden, gab es einen Sprung von 40 Prozent auf 79,5 Milliarden Audio-Streams. Dennoch spielt die CD in Deutschland weiterhin eine stärkere Rolle als etwa in den USA, wo die Verkäufe physischer Tonträger früher und härter eingebrochen waren.

+++ 11.48 Uhr: Vietnam zur Ausrichtung von möglichem Gipfel zwischen Trump und Kim bereit +++

Vietnam hat sich bereit erklärt, ein mögliches zweites Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un auszurichten. "Wir kennen die endgültige Entscheidung nicht. Sollte es jedoch hier passieren, werden wir unser Bestes geben, um das Treffen zu erleichtern", sagte der vietnamesische Ministerpräsident Nguyen Xuan Phuc. Als mögliche Austragungsorte gelten die Hauptstadt Hanoi und die Küstenstadt Danang.

+++ 11.47 Uhr: Danziger Messerstecher plante Attentat in Warschau +++

Der mutmaßliche Mörder des Bürgermeisters von Danzig soll laut einem Medienbericht einen Anschlag in Warschau geplant haben. Dies habe der vorbestrafte Mann einem Mithäftling im Gefängnis anvertraut, meldete die Agentur PAP unter Berufung auf Ermittler. Der 27-jährige Danziger war erst im Dezember nach einer fünfeinhalbjährigen Haftstrafe wegen Banküberfällen entlassen worden. Er hatte am Sonntag während einer Spendenveranstaltung mehrfach mit einem Messer auf den Bürgermeister Pawel Adamowicz eingestochen. Der Politiker starb tags drauf. Der mutmaßliche Täter sei bereits einen Tag nach seiner Freilassung nach Warschau gereist und habe dort nachts versucht, auf das Gelände des Präsidentenpalasts von Andrzej Duda zu gelangen.

+++ 11.19 Uhr: Topmodel Toni Garrn isst gern Insekten +++

Auf dem Speiseplan des deutschen Topmodels Toni Garrn stehen auch Insekten. "Das ist eine Super-Protein-Source", sagte Garrn der Nachrichtenagentur DPA. "Da ich kein Fleisch esse, ist das schon länger ein Ersatz." Die auch als Filmschauspielerin arbeitende Hamburgerin ("You Are Wanted") erkundete mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die Berliner Agrarmesse Grüne Woche. Beide besuchten auch einen Stand, an dem Heuschrecken, Mehlwürmer und Grillen zubereitet werden. Müller sprach sich dafür aus, dass die Menschen mehr Lebensmittel auf Basis von Insekten und auch Algen essen. "Eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren geht nicht über Fleisch, Fleisch, Fleisch."

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+++ 11.15 Uhr: Vater soll Tochter vergewaltigt und auf Dating-Seiten angeboten haben +++

Im Großraum Paris ist ein Vater festgenommen worden, der seine zehnjährige Tochter vergewaltigt und auf Dating-Seiten im Internet angeboten haben soll. Der Mann habe die Taten zugegeben, sie allerdings heruntergespielt, hieß es von Seiten der Ermittler. Das Kind wurde in die Obhut der Mutter gegeben, die von dem Mann getrennt lebt. Sie gibt an, nichts von dem Missbrauch gewusst zu haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler vergewaltigte der Vater seine Tochter bereits seit Jahren. Er soll seine neue Freundin aufgefordert haben, sich an dem Missbrauch zu beteiligen. Das Paar wurde in Saint-Denis nördlich von Paris in Polizeigewahrsam genommen, nachdem sich der Nutzer einer Dating-Website an die Polizei gewandt hatte: Ihm wurde das Mädchen als Partnerin angeboten.

+++ 11.14 Uhr: Deutscher Adnan S. darf weiter die Türkei nicht verlassen +++

Der Deutsche Adnan S. darf die Türkei nach wie vor nicht verlassen. Ein Gericht im zentralanatolischen Konya habe einen Antrag auf Aufhebung der Ausreisesperre gegen den 56-jährigen Münchner abgelehnt, sagte sein Anwalt Abdulmenaf Kiran der Nachrichtenagentur AFP. S. war Ende Dezember auf dem Weg zur Beerdigung seiner Mutter in Ankara festgenommen worden und wird der "Propaganda für eine Terrororganisation" verdächtigt.

+++ 11.01 Uhr: ZDF-"heute journal" wird sonntags verlängert +++

Das ZDF-"heute journal" am Sonntagabend wird ab dem 31. März verlängert. Statt 15 Minuten werde die Sendung wie auch von Montag bis Freitag 30 Minuten lang sein, teilte das ZDF mit. Zur Begründung gab ZDF-Intendant Thomas Bellut an, dass das Interesse des Publikums an "Informationen und Orientierung" zugenommen habe. "Deshalb ist es für uns ein logischer Schritt, das 'heute journal' am sehintensivsten Abend der Woche deutlich auszubauen", erklärte Bellut weiter.

+++ 11.00 Uhr: Bundestag erklärt Maghrebstaaten und Georgien für sicher +++

Der Bundestag hat mit großer Mehrheit einem Gesetzentwurf zur Einstufung von Georgien, Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten zugestimmt. Einzig Vertreter der Fraktionen der Grünen und der Linkspartei sprachen sich im Plenum gegen den Entwurf der Bundesregierung aus. Der SPD-Abgeordnete Helge Lindh sagte, die Regelung sei wichtig, um bei den Menschen aus diesen Ländern "nicht falsche Hoffnungen" auf eine Zukunft in Deutschland zu wecken. Luise Amtsberg von den Grünen sagte, der Entwurf sei überflüssig, da die Zahl der Asylanträge von Menschen aus diesen Ländern zuletzt ohnehin stark zurückgegangen sei.

+++ 10.55 Uhr: Elfjährige in Hannover von Müllwagen erfasst und lebensgefährlich verletzt +++

In Hannover ist eine Elfjährige von einem abbiegenden Müllwagen erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Nach dem Unfall flüchtete der zunächst unbekannte Fahrer, wie die Polizei in der niedersächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Die Beamten nahmen Ermittlungen auf und baten Augenzeugen um Hinweise. Demnach wurde die Schülerin auf einer Fußgängerfurt an einer für die grünen Ampel erfasst. Das Mädchen wurde lebensgefährlich verletzt und in Begleitung eines Notarzts in ein Krankenhaus eingeliefert.

Video: Tote bei Anschlag auf Polizeischule in Bogotá

+++ 10.52 Uhr: Nach Mord an Prostituierter in Paris - Verdächtiger ausgeliefert +++

Ein im westfälischen Paderborn festgenommener Mann, der in Paris eine Prostituierte ermordet haben soll, ist nach Frankreich ausgeliefert worden. Wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Hamm sagte, wurde der Verdächtige den französischen Behörden übergeben. Damit sei das Verfahren auf deutsche Seite abgeschlossen. Der junge Ägypter war im November in einer Asylunterkunft in Paderborn aufgrund eines französischen Auslieferungsersuchens wegen Mordverdachts festgenommen worden.

+++ 10.39 Uhr: Gemeinde haftet nicht für Schäden bei Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr +++

Verbandsgemeinden als Träger der Freiwilligen Feuerwehren müssen nicht für Schäden aufkommen, die bei Einsätzen entstehen. Sie können nur haftbar gemacht werden, wenn die Einsatzkräfte grob fahrlässig handelten, wie das Landgericht Koblenz entschieden hat. Es wies damit die Klage einer Frau ab, deren Auto bei einem Einsatz am Nachbarhaus beschädigt worden war. Bei dem Brand wurde das Auto der Klägerin von der Freiwilligen Feuerwehr vorsorglich mit einer Schutzdecke abgedeckt. Durch das kalte Wasser platzten aber heiße Dachziegel. Splitter fielen auf das Auto und beschädigten es. Es sei nicht zu beanstanden, dass sich die Freiwillige Feuerwehr zunächst um das brennende Haus und nicht um das Auto gekümmert habe.

+++ 10.38 Uhr: Weniger politische Straftaten in Sachsen +++

Die Zahl der politischen Straftaten ist im vergangenen Jahr in Sachsen deutlich zurückgegangen. Das polizeiliche Terrorismus- und Extremismusabwehrzentrum (PTAZ) schloss bis Ende November 245 Verfahren ab - im Vorjahr waren es 531 Verfahren, wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet. Mit 81 Fällen wurden in diesem Zeitraum nach wie vor die meisten politisch motivierten Straftaten im rechtsextremen Spektrum registriert. 2017 waren es 216 Verfahren. Die Zahl der Verfahren gegen Linksextreme sank zwischen Januar und November auf 56 Fälle.

+++ 10.34 Uhr: Doppelt so viele Kinder an US-Südgrenze von Eltern getrennt als bislang bekannt +++

Die Zahl der Kinder, die an der Südgrenze der USA von ihren illegal eingereisten Angehörigen getrennt wurden, liegt deutlich höher als bislang von der Regierung angegeben. Knapp 3000 Minderjährige seien von der offiziellen Statistik noch nicht erfasst worden, heißt es in einem Bericht des US-Gesundheitsministeriums. Zuvor waren dem Ministerium nur 2737 Migranten-Kindern bekannt, die im Rahmen der "Null-Toleranz-Politik" von US-Präsident Donald Trump von ihren Eltern oder Begleitern getrennt wurden.

+++ 10.25 Uhr: Schwan im saarländischen Bexbach mit Seifenlauge gequält +++

Unbekannte haben im saarländischen Bexbach einen Schwan mit Seifenlauge gequält. Das Tier sei weder schwimmfähig noch kältegeschützt und kämpfe ums Überleben, teilte die zuständige Polizeidienststelle in Homburg mit. Da das Tier großflächig mit Seifenlauge verunreinigt wurde, musste es in eine Auffangstation für Wasservögel gebracht werden. Möglich ist, dass der Schwan die Folgen des Angriffs nicht überleben wird.

+++ 10.18 Uhr: Schwedischer Regierungschef Löfven für zweite Amtszeit gewählt +++

Das schwedische Parlament hat den bisherigen Ministerpräsidenten Stefan Löfven für eine zweite Amtszeit zum Regierungschef gewählt. Löfvens neue Minderheitsregierung aus Sozialdemokraten und Grünen bekam bei der Abstimmung Unterstützung von der Zentrumspartei und den Liberalen. Mit der Wahl endet eine vier Monate andauernde Regierungskrise, während der kein Parteienbündnis eine Mehrheit zu bilden vermochte.

+++ 9.36 Uhr: Angst vor neuen Protesten: Simbabwe schaltet Internet komplett ab +++

Aus Furcht vor neuen Protesten der Opposition hat Simbabwes Regierung bis auf Weiteres eine völlige Abschaltung des Internets angeordnet. Der Schritt sei gerechtfertigt, weil es in sozialen Medien erneut Versuche gebe, für nächste Woche Proteste zu organisieren, sagte der stellvertretende Informationsminister Energy Mutodi. Womöglich könne das Internet am Wochenende wieder freigeschalten werden. Der wichtigste Mobilfunkanbieter, Econet, wehrt sich vor Gericht gegen die Abschaltung. Bis zu einer Klärung müsse man jedoch der Anordnung der Regierung Folge leisten, hieß es. In Simbabwe war es am Montag und Dienstag nach einer Verdoppelung des Benzinpreises zu einem Generalstreik und heftigen Protesten gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung gekommen.

Video: UN-Mitglieder unter Beschuss

+++ 9.35 Uhr: Comedy-Star Pastewka bewundert den Kollegen Kerkeling +++

Comedy-Star Bastian Pastewka zollt dem Bestsellerautor und Kollegen Hape Kerkeling Respekt für seine Arbeit und seinen aktuellen Kino-Erfolg. In einem Interview mit Deutschlands Experten-Podcast "Fragen wir doch!" für RTL Radio Deutschland und 105'5 Spreeradio sagte Pastewka: "Als ich anfing mit Comedy, war Hape Kerkeling mein leuchtendes Vorbild. Der hat so überhaupt keine Scheu und spielt seine Figuren brillant - ohne zu denken "Ich mache mich möglicherweise lächerlich". Ich kann nichts aus dem Bauch und brauche die Vorbereitung und Verabredung."

+++ 9.29 Uhr: Andauernde Hitze in Australien lässt sogar den Asphalt schmelzen +++

Unter der Hitzewelle in Australien leiden derzeit nicht nur Menschen, sondern auch die Straßen. Im Bundesstaat New South Wales nahe der Stadt Wauchope sei der Belag der Autobahn teilweise geschmolzen, berichtete die Lokalzeitung "The Argus". Straßenarbeiter hätten Wasser auf den Asphalt gespritzt, um zu verhindern, dass dieser an den Autoreifen kleben bleibe. Bereits den fünften Tag in Folge wurden im Osten des Landes Rekordtemperaturen von weit über 40 Grad gemessen, sagte der Klimaforscher Blair Trewin vom staatlichen Wetteramt

+++ 9.23 Uhr: Zwei russische Kampfjets auf Übungsflug kollidiert +++

Zwei schwere russische Jagdbomber sind bei einem Übungsflug im Fernen Osten des Landes kollidiert. Das bestätigte das Verteidigungsministerium in Moskau, wie die Agentur Tass meldete. Eine der Maschinen des Typs Suchoi Su-34 sei zwischen der Insel Sachalin und dem Festland ins Meer gestürzt. Die zwei Mann Besatzung hätten den Schleudersitz betätigt. Rettungskräfte suchten nach den Piloten. Die zweite Su-34 konnte unbestätigten Angaben zufolge trotz Beschädigung zum Luftwaffenstützpunkt Churbe bei Komsomolsk-am-Amur zurückkehren.

+++ 9.16 Uhr: Israels Armee zerstört Wohnung von palästinensischem Attentäter +++

Die israelische Armee hat nach palästinensischen Angaben die Wohnung eines mutmaßlichen Attentäters im südlichen Westjordanland zerstört. Der Palästinenser aus Jatta solle im September einen israelischen Siedler mit einem Messer getötet haben, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Die Wohnung sei mit Sprengsätzen zerstört worden. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu.

+++ 9.00 Uhr: Anhalter auf Autobahn bei Hannover von Auto erfasst und getötet +++

Ein Mann ist auf der Autobahn 7 bei Hannover über die Fahrbahn gelaufen und von einem Auto erfasst worden. Er erlitt tödliche Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der 42-Jährige war am als Anhalter unterwegs. Nachdem er die Mittelleitplanke überstiegen hatte, erfasste ihn frontal ein Auto. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mann durch die Luft geschleudert und landete am Fahrbahnrand. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.

+++ 8.50 Uhr: Polizei nimmt Randaliererin mit 4,6 Promille in Gewahrsam +++

Eine randalierende Frau mit gut 4,6 Promille Atemalkohol hat die Polizei im nordrhein-westfälischen Bad Sassendorf in Gewahrsam genommen. Die Beamten wurden in der Nacht zweimal von Zeugen über Randale informiert, wie die Polizei in Soest mitteilte. Zunächst war von zwei Frauen die Rede, später von einer. Letztere konnte die Polizei daraufhin antreffen, aber nicht beruhigen. Auf dem Weg zur Ausnüchterung auf der Wache versuchte die 21-Jährige, die Beamten zu treten und zu bespucken. Ein Atemalkoholtest auf der Wache ergab einen Wert von 4,64 Promille.

Sandringham Prinz Philip in heftigen Autounfall verwickelt

+++ 8.29 Uhr: Stark sinkende Ticketpreise: Ryanair muss erneut Prognose senken +++

Der Billigflieger Ryanair hat wegen des harten Preiswettkampfs in der Branche erneut seine Prognose gesenkt. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn im bis Ende März laufenden Geschäftsjahr 2018/19 werde jetzt zwischen 1 und 1,1 Milliarden Euro erwartet, teilte der Lufthansa-Konkurrent mit. Damit fällt der Gewinnrückgang im laufenden Jahr noch höher aus als zuletzt befürchtet. Die Kürzung begründete der Billigflieger mit einem stärker als erwartet ausgefallenen Rückgang der Ticketpreise im Winter.

+++ 8.01 Uhr: Nordkoreanischer Regierungsvertreter zu Gesprächen in Washington eingetroffen +++

Ein hochrangiger nordkoreanischer Regierungsvertreter ist zu diplomatischen Gesprächen in Washington eingetroffen. Kim Yong Chol, rechte Hand des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, werde am Freitag mit US-Außenminister Mike Pompeo zu einem gemeinsamen Essen zusammenkommen, hieß es aus US-Kreisen. Es wurde erwartet, dass beide später ins Weiße Haus gehen, um dort US-Präsident Donald Trump zu treffen. Die Gespräche dürften der Vorbereitung eines weiteren Gipfeltreffens zwischen dem nordkoreanischen Machthaber und Präsident Trump dienen.

+++ 7.17 Uhr: Nissan/Mitsubishi: Ghosn erhielt Gelder von Tochterfirma +++

Der in Untersuchungshaft sitzende Ex-Verwaltungsratchef von Nissan und Mitsubishi, Carlos Ghosn, soll nach firmeninternen Untersuchungen Gelder einer niederländischen Tochterfirma ohne Kenntnis des Führungsgremiums erhalten haben. Das sei das Ergebnis einer gemeinsamen internen Prüfung, wie beide Renault-Partner bekanntgaben. Ghosn habe von der Nissan-Mitsubishi  rund 7,8 Millionen Euro an Entschädigungsgeldern ohne Absprache mit dem Vorstand des Gemeinschaftsunternehmens bezogen. "Anderes verdächtiges, illegales Verhalten" habe man nicht feststellen können, erklärte Mitsubishi Motors in seiner Mitteilung.

+++ 6.50 Uhr: Festnahme nach Mord an israelischer Studentin in Melbourne +++

Nach dem Mord an einer israelischen Studentin in der australischen Metropole Melbourne hat die Polizei einen Mann festgenommen. Der 20-Jährige aus einem Vorort der Millionenstadt sei im Zuge der Ermittlungen gefasst worden, teilte die Polizei mit. Nähere Angaben machten die Behörden zunächst nicht. Die Polizei dankte der Öffentlichkeit für ihre Mithilfe bei den Ermittlungen. Die 21-jährige Aiia Maasarwe war auf dem Heimweg ermordet worden, während sie mit ihrer Schwester telefonierte.

+++ 6.35 Uhr: Vietnamesische Polizei beschlagnahmt 215 Schuppentiere +++

Die vietnamesische Polizei hat bei einem Einsatz gegen einen illegalen Tierzüchterring 215 Schuppentiere entdeckt. Die als gefährdet geltenden Tiere wurden bei einer Hausdurchsuchung im Dorf Cong Thuong in der nördlichen Küstenprovinz Ha Tinh gefunden, wie das Ministerium für öffentliche Sicherheit mitteilte. Das auch unter dem Namen Pangolin bekannte Schuppentier lebt in Asien und Afrika; es steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Seine Schuppen werden trotz eines Handelsverbots als Heilmittel verkauft und sein Fleisch gilt in Asien als Delikatesse.

Was Clara McGregor über ihre Eltern zu sagen hat: Die "Göttin" und das "Arschloch"

+++ 5.05 Uhr: Bierbrauer wollen künftig Kalorienangaben aufs Etikett drucken +++

Biertrinker in Deutschland sollen künftig schon beim Blick aufs Etikett erfahren, wie viel Kalorien der Gerstensaft hat. Die Brauereien wollen auf freiwilliger Basis alle Biere und Biermischgetränke mit entsprechenden Nährwert-Angaben versehen, wie der Deutsche Brauer-Bund und der Verband Privater Brauereien in Deutschland mitteilten. Die Kennzeichnung soll von diesem Jahr an schrittweise eingeführt werden. Die EU-Kommission hatte zuvor auf einen solchen Schritt gedrängt.

+++ 4.19 Uhr: 14-Jähriger verursacht mit Auto seines Vaters 15.000 Euro Sachschaden +++

15.000 Euro Sachschaden hat ein 14-Jähriger im nordrhein-westfälischen Hamm verursacht, als er den Wagen seines Vaters ausparken wollte. Der Jugendliche griff sich "unberechtigt" die Fahrzeugschlüssel und wollte den Ford Focus rückwärts aus einer Parklücke fahren, wie die Polizei mitteilte. Das Manöver schlug aber gewaltig fehl: Der 14-Jährige stieß mit drei anderen Autos zusammen und beschädigte diese "erheblich". Eines der betroffenen Autos war danach sogar nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden, wie die Polizei mitteilte. Gegen den Jugendlichen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

+++ 4.05 Uhr: Regierung will Bafög bis 2020 merklich erhöhen +++

Die Bundesregierung will mit einem neuen Gesetz das Bafög deutlich erhöhen. Der Höchstsatz der Förderung für Schüler und Studenten soll ab dem Wintersemester 2019 von 735 Euro in zwei Stufen bis 2020 auf insgesamt rund 850 Euro steigen. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) vor, der der Nachrichtenagentur in Berlin vorliegt. Bis 2022 will der Bund für die Reform mehr als 1,8 Milliarden Euro ausgeben. Die Reform ist Thema einer Anhörung von Verbänden im Bundesbildungsministerium in Berlin.

+++ 3.28 Uhr: Zahl der Vermissten in Mexiko steigt auf mehr als 40.000 +++

Die Zahl der Vermissten in Mexiko ist erstmals auf mehr als 40.000 Menschen gestiegen. Im Register für Verschwundene seien derzeit 40.180 Menschen erfasst, teilte die mexikanische Kommission zur Suche von Vermissten mit. Bisher waren die Behörden offiziell von rund 35.000 Vermissten ausgegangen. Bei den meisten Verschwundenen handelt es sich demnach um junge Männer. Gleichzeitig gebe es 36.708 bisher nicht identifizierte Leichen in dem lateinamerikanischen Staat, sagte der Leiter der Kommission.

Die Zahl der Verschwundenen in Mexiko ist seit 2006 stark gestiegen. Hintergrund sind häufig Kämpfe zwischen verfeindeten Drogenkartellen.

+++ 3.13 Uhr: Bekannter französischer Rapper MHD wegen Totschlags in U-Haft +++

Nach einer tödlichen Schlägerei in Paris ist der aufstrebende französische Rapper MHD in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Richter leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags gegen den 24-Jährigen ein, wie dessen Anwältin mitteilte. Auch drei weitere Verdächtige wurden formell beschuldigt. Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Mohamed Sylla heißt, weist die Vorwürfe zurück: "Er bestreitet jegliche Verwicklung in die Schlägerei", erklärte seine Anwältin. Nicht einmal seine Anwesenheit am Tatort sei erwiesen. Am 6. Juli war in der Pariser Innenstadt ein 23-Jähriger verprügelt und niedergestochen worden. Er erlag seinen schweren Verletzungen.

+++ 3.05 Uhr: Grüne bleiben bei Nein zu sicheren Herkunftsstaaten +++

Die Grünen haben vor einer Bundestagsabstimmung zur Ausweitung der sogenannten sicheren Herkunftsstaaten ihre Ablehnung bekräftigt. "An unserer grünen Position hat sich nichts verändert: Das Instrument der Sicheren Herkunftsstaaten löst keines der genannten Probleme in Deutschland und widerspricht aus meiner Sicht den Kriterien des Bundesverfassungsgerichts", sagte Parteichefin Annalena Baerbock vor der Abstimmung. Es geht um die Einstufung von Georgien, Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten.

+++ 2.35 Uhr: Angreifer auf Polizeischule in Kolumbien war Guerillero +++

Nach dem schweren Bombenanschlag auf eine Polizeiakademie in Kolumbien haben die Ermittler den Täter als Mitglied der linken Guerillaorganisation ELN identifiziert. Der Mann haben unter dem Kampfnamen "Mocho Kico" 17 Jahre lang als Sprengstoffexperte in den Reihen der Rebellen im Osten des Landes gedient, berichtete der Fernsehsender Caracol unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft. Ob der Angriff allerdings von der ELN angeordnet wurde, war zunächst unklar. Die Führung der Rebellen äußerte sich zunächst nicht.

Video: Proteste gegen Präsidenten im Sudan

+++ 2.14 Uhr: Taucher stoßen vor Küste Hawaiis auf riesigen Weißen Hai +++

Auf einen riesigen Weißen Hai sind Taucher vor der Küste von Hawaii gestoßen - und haben faszinierende Aufnahmen von der Begegnung gemacht. Das rund sechs Meter große Hai-Weibchen tauchte plötzlich auf, als andere Haie vor der Insel Oahu das Kadaver eines Pottwals verspeisten, wie die Taucherin Ocean Ramsey der Zeitung "Honolulu Star Adviser" sagte. Die anderen Haie hätten das Weite gesucht. Der Weiße Hai habe sich dann am Boot der Taucher gerieben. "Sie war einfach ein großer, schöner, sanfter Riese, der unser Boot als Kratzbaum benutzen wollte", berichtete Ramsey. Die Taucher schwammen dann den Tag über mit dem Weißen Hai und machten Fotos des Tieres.

Weitere Bilder des gewaltigen Fisches

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AFP

 

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AFP

+++ 1.04 Uhr: Nachrichten lassen Udo Lindenberg manchmal verzweifeln +++

Rockstar Udo Lindenberg (72, "Wenn Du durchhängst") kennt auch einsame Momente. Manchmal sehe er allein im Fernsehen Nachrichten über Katastrophen und frage sich, wie mancher Politiker zu stoppen sei. "Dann fühle ich mich manchmal scheißhilflos, ohnmächtig und allein", sagte der Musiker der Schweizer Wochenzeitung "Weltwoche". Er denke aber nicht ans Kürzertreten. "Alter steht für Radikalität und Meisterschaft". Für ihn gelte: "Nicht Hängenlassen und Rückzug in die geistige Hängematte." Ansonsten: "Alles mega".

+++ 0.40 Uhr: Wegen Shutdown: Keine US-Delegation in Davos +++

Die US-Regierung wird wegen des Haushaltsstreits mit teilweisem Regierungsstillstand nach der Absage von Präsident Donald Trump nun gar keine Delegation zur Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums nach Davos (Schweiz) schicken. Das kündigte die

Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, an. Trump selbst hatte bereits vor Tagen seinen Verzicht auf die geplante Reise in die Alpen verkündet. Zunächst hatten jedoch unter anderem Außenminister Mike Pompeo, Finanzminister Steven Mnuchin und Wirtschaftsminister Wilbur Ross ihre Reisepläne nicht geändert.

+++ 0.27 Uhr: Entlaufene Rodeo-Kuh aus Alaska lässt sich nicht mehr einfangen +++

Viele haben sie gesichtet, aber niemand konnte sie bislang einfangen: In der Stadt Anchorage im US-Bundesstaat Alaska wandert seit sieben Monaten eine entlaufene Kuh durch ein rund 16 Quadratkilometer großes Waldstück. Wie ihr Besitzer Frank Koloski im Gespräch mit der Nachrichtenagentur DPA sagte, war "Betsy" im vergangenen Juni aus ihrem Verschlag verschwunden, nur einen Tag, nachdem der Rodeoreiter sie gekauft hatte. Koloski schickte in der Folgezeit immer wieder Cowboys los, um das Tier einzufangen - ohne Erfolg.

+++ 0.24 Uhr: Spanische Hofreitschule soll neue Chefin bekommen +++

Österreichs traditionellste Dressurreiter sollen in Zukunft von der Pferdezüchterin und Charity-Organisatorin Sonja Klima geleitet werden. Der Aufsichtsrat der Spanischen Hofreitschule in Wien entschied sich für die Ex-Frau des früheren sozialdemokratischen Bundeskanzlers Viktor Klima, gab die staatliche Institution bekannt. Klima folgt auf die erfolgreiche langjährige Geschäftsführerin Elisabeth Gürtler. Die mehr als 450 Jahre alte Hofreitschule pflegt die Dressur-Kunst

der Renaissance.

+++ 0.13 Uhr:  AfD nennt in Spendenaffäre Namen von 14 Geldgebern +++

In der AfD-Spendenaffäre hat die Partei der Bundestagsverwaltung einem Medienbericht zufolge die Namen von 14 Spendern übermittelt, die hinter den Zuwendungen einer Schweizer Pharmafirma stehen sollen. Es handle sich um EU-Staatsbürger, in der Mehrzahl Deutsche, berichteten WDR, NDR und "Süddeutsche Zeitung". Die Liste wurde demnach Ende Dezember an die für die Parteienfinanzierung zuständige Bundestagsverwaltung übermittelt. Der Rechercheverbund hatte enthüllt, dass der AfD-Kreisverband Bodensee von Bundestags-Fraktionschefin Alice Weidel vor der Bundestagswahl 2017 mehr als 132.000 Euro von einer Schweizer Firma erhalten hatte.

+++ 0.07 Uhr: Afrikanische Union zweifelt Wahlergebnis im Kongo an +++

Die Afrikanische Union hat ernsthafte Zweifel am Ergebnis der Präsidentenwahl im Kongo geäußert und die Behörden in Kinshasa entsprechend aufgefordert, die offizielle Bekanntgabe des Endergebnisses auszusetzen. Dies geht aus einer Mitteilung der AU nach einer Sondersitzung in Addis Abeba hervor. Die Afrikanische Union kündigte die Entsendung einer ranghohen Delegation in den Kongo an, die mit den Konfliktparteien einen Ausweg aus der aktuellen Krise suchen wolle. Der Vorwurf der Wahlfälschung steht seit Bekanntgabe erster Ergebnisse unverändert im Raum. Die Wahlkommission hatte in der Vorwoche überraschend Félix Tshisekedi zum Sieger des Rennens um das Präsidentenamt anstatt des favorisierten Oppositionskandidat Martin Fayulu erklärt.

+++ 0.05 Uhr: Zahl der offenen Stellen in Altenpflege sinkt erstmals seit fünf Jahren +++

Die Zahl der offenen Stellen in der Altenpflege ist zwischen Dezember 2017 und Dezember 2018 erstmals seit fünf Jahren von 24.279 auf 22.950 gesunken. Das geht aus einer Statistik  der Bundesagentur für Arbeit hervor, die der Düsseldorfer

"Rheinischen Post" vorliegt.

nik / fs / tkr / DPA / AFP
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.