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Tierarzt am Pranger: Hunde als lebende Blutkonserven missbraucht

Grausamer Fund in den USA: Haushund Sid war schwer krank und sollte einschläfert werden. Stattdessen hielt ein Tierarzt aus Texas ihn mehrere Monate für Bluttransfusionen am Leben.

Es ist ein grausamer Fund: Einem Tierarzt aus dem texanischen Fort Worth in den USA wird vorgeworfen, Tiere, die eingeschläfert werden sollten, über Monate festgehalten zu haben, um ihnen Blut und Blutplasma zu entnehmen. Das berichtet die Huffington Post.

Sie hatten sich bereits von ihrem Hund verabschiedet, jetzt mussten sie ihn retten: Jamie and Marian Harris sind geschockt. Im Mai vergangenen Jahres brachten sie ihren damals fünf-jährigen Hund Sid zu Dr. Lou Tierce. Laut seiner Aussage litt Sid an einem angeborenen Geburtsfehler und müsse eingeschläfert werden. Es war ein tränenreicher Abschied von einem geliebten Familienmitglied. Sechs Monate später fanden sie Sid dank einer engagierten früheren Angestellten der Tierarztpraxis - lebend und ausgezehrt. Die Behörden wurden alarmiert, vor wenigen Tagen untersuchten Ermittler die Praxis und nahmen zwei Hunde als weitere Beweise mit.

Angestellte machte grausamen Fund

Nach Angaben der Huffington Post kam Mary Brewer, eine frühere Angestellte der Praxis, dem heimlichen Treiben des Tierarztes auf die Schliche. Sie habe herausgefunden, dass Sid noch lebt. Er habe 24 Stunden am Tag in einem Käfig in seinem eigenen Kot sitzen müssen. Daraufhin kündigte Brewer und alarmierte die Besitzer Jamie and Marian Harris. Diese reagierten umgehend und befreiten Sid. Ein anderer Tierarzt stellte dann fest, dass dem Hund Blut entnommen wurde. "Der Tierarzt fand keine einzige Vene zur Blutabnahme bei dem Hund. Es gab klare Hinweise darauf, dass das Tier häufig angezapft wurde", sagte Staatsanwalt Jim Eggleston laut Dallas Observer. Laut Brewer könnte es noch andere Tiere geben, die dem Tierarzt zum Opfer fielen. Sie sagte aus, dass sie eine Katze wiedererkannt habe, die ebenfalls eingeschläfert werden sollte.

Dallas News | myFOXdfw.com

fme