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Unterbrochene Osterreise: Betrunkene Randalierer zwingen Ferienflieger zur Umkehr

Sie wollten von Düsseldorf in die Dominikanische Republik, kamen aber nur bis Köln/Bonn: Weil zwei Betrunkene handgreiflich wurden, musste ein Flieger zwischenlanden. Es gab eine harte Strafe.

Für zwei betrunkene Randalierer war schon kurz nach dem Start die Reise in die Sonne wieder beendet. Sie bleiben vorerst in Gewahrsam.

Für zwei betrunkene Randalierer war schon kurz nach dem Start die Reise in die Sonne wieder beendet. Sie bleiben vorerst in Gewahrsam.

Da ist man unterwegs in die Osterferien und dann so etwas: Auf dem Weg von Düsseldorf in die Dominikanische Republik ist ein Flugzeug nach Randalen an Bord am Freitag umgekehrt und außerplanmäßig in Köln/Bonn gelandet. Zwei 19 und 36 Jahre alte Passagiere hätten selbst mitgebrachten Alkohol getrunken und später einen anderen Fluggast verbal und handgreiflich attackiert, teilten die Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Auch die Crew habe die beiden Angetrunkenen nicht bändigen können, deshalb habe der Pilot sich über Frankreich zur Umkehr entschlossen.

Die Männer wurden wegen Körperverletzung und Bedrohung festgenommen. Später hätten sie über Herzschmerzen geklagt und seien deshalb unter Bewachung ins Krankenhaus gekommen. Gegen sie würden nun rechtliche Schritte geprüft, hieß es. Außerdem seien sie von der Fluglinie mit einem lebenslangen Flugverbot belegt worden.

Die übrigen Passagiere mussten nicht allzu lange auf den zweiten Anlauf ihrer Reise nach Punta Cana warten. Am späten Nachmittag hob die Maschine mit gut 280 Insassen und einer neuen Crew in Richtung Domenikanische Republik ab.

sas/DPA / DPA