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Sturmtief "Niklas" fegt über Deutschland: Wetterdienst warnt: "Lage ist gefährlich"

Am Morgen erreichte der Sturm bereits den Westen Deutschlands. Im Laufe des Tages sollte "Niklas" noch über etliche andere Bundesländer hinweg fegen. Die Bahn meldete bereits erste Probleme.

Kein Feiertagswetter: Schneeschauer in Berlin

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Sturmtief "Niklas" hat am Morgen den Westen Deutschlands erreicht und soll im Laufe des Tages über das ganze Land fegen. Auf der Nordseeinsel Helgoland registrierte der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits die ersten Sturmböen. Ein Sprecher warnte eindringlich: "Die Lage ist gefährlich." Bäume können entwurzelt werden oder abknicken.

Auch in Nordrhein-Westfalen (NRW) wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 99 Stundenkilometern gemessen. Auf der Zugspitze seien schon Windgeschwindigkeiten von 154 Stundenkilometern registriert worden, sagte ein DWD-Meteorologe in Offenbach. In NRW wurden bereits einzelne Bahnstrecken gesperrt, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Dort habe der Sturm Oberleitungen beschädigt.

Wetterlage bleibt den ganzen Tag gefährlich

"Niklas" sollte vom Westen aus über ganz Deutschland fegen. "Es werden in den kommenden Stunden mehrere Unwetterwarnungen hinzukommen", sagte der Experte. Im Flachland erwarten Experten Windgeschwindigkeiten von bis 100 Stundenkilometern. Die stärksten Böen würden gegen Mittag in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und im nördlichen Sachsen erwartet. Auch in Süddeutschland rechnet der Experte mit Unwettern.

In NRW wurden bis zum frühen Morgen erste Schäden gemeldet, verletzt wurde laut Polizei bisher niemand. Umgeknickte Bäume blockierten Straßen. In Ostwestfalen behinderte in der Nacht Schnee den Verkehr.

yps/DPA / DPA
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