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Vermisster Mirco aus Grefrath: Polizei hat Fahrzeugtyp des Täters heraussgefunden

Acht Wochen nach Verschwinden des kleinen Mirco vom Niederrhein hat die Polizei nach eigenen Angaben eine heiße Spur. Die Ermittler sind sich sicher, dass der Täter mit einem Kombi des Typs VW-Passat unterwegs war.

Bei der seit zwei Monaten andauernden Suche nach dem vermissten Mirco aus Grefrath (Kreis Viersen) verfolgt die Polizei nach eigenen Angaben eine "heiße Spur". Die Ermittler gehen nun davon aus, dass es sich beim Fahrzeug des Täters um einen VW Passat-Kombi handelt. Dies habe ein Abgleich von Hinweisen mit der Rekonstruktion der Fahrzeugbewegungen zur Tatzeit am 3. September ergeben, teilte die Polizei am Freitag mit. Der gesuchte Fahrzeugtyp habe nebeneinander angeordnete Rückleuchten und sei von 2005 bis 2010 gebaut worden. Welche Farbe der Wagen habe, könne aufgrund der zur Tatzeit herrschenden Dunkelheit nicht gesagt werden.

Die Ermittler werten die Feststellung des Fahrzeugtyps als großen Erfolg. "Die Schlinge zieht sich allmählich zu", sagte der Leiter der Soko Mirco, Ingo Thiel. In einem nächsten Schritt würden nun alle Halter des Fahrzeugs in Grefrath und Umgebung gesucht. Dazu gehörten neben Privatpersonen auch die Halter Firmen- und Dienstwagen. Mirco war am Abend des 3. September zuletzt an einer Bushaltestelle in der Nähe einer Skater-Anlage in Grefrath gesehen worden. Von dort aus wollte er mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Die Polizei geht davon aus, dass das Kind einem Sexualverbrechen zum Opfer gefallen ist und der Täter aus der Umgebung stammt.

APN/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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