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Video "Solidarisch geht anders": Demonstrierende wollen Druck auf Ampel machen

Einige Hundert Menschen haben am Sonntag in Berlin unter dem Motto "Solidarisch geht anders!" demonstriert. Dazu aufgerufen hatte das Aktionsbündnis "Gerechtigkeit Jetzt!" "Deswegen sind wir heute hier, um darauf hinzuweisen, es braucht eine alternative Politik. Es braucht eine Politik, die nicht auf den konzentrieren Reichtum bei wenigen schielt, während die Not bei vielen anderen in Deutschland, aber vor allem auch im globalen Süden immer weiter verschärft. Wir sagen: Solidarisch geht anders. "Es muss viel mehr von der Straße auf die Bahn gemacht werden. Wenn ich mir ansehe, was an Straßen gebaut wurde und was an Bahn gebaut wurde... Ich hin mit der Bahn hier, ich komme aus Frankfurt, das bringt es total, wenn man hier schnell herkommen kann. Mit dem Auto wäre ich nie hergekommen. Es muss aufgehört werden, klimastabile Wälder, die es ja schon gibt, abzuholzen." "Es ist sehr enttäuschend, das Erste, was ich gehört habe, war, dass die Grünen nach dem ersten Treffen mit der FDP das Tempolimit als nicht so wichtig angesehen haben. Keine Ahnung, in was für einer Welt leben wir, wo ein so einfaches Mittel, um einfach ordentlich CO2 einzusparen, wenn das schon nicht klappt mit der FDP, dann bin ich sehr enttäuscht." Hintergrund sind die Verhandlungen für eine Ampelkoalition auf Bundesebene. Die Aktivisten von "Gerechtigkeit Jetzt" fordern eine sozialökologischen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft.
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Teilnehmende zeigten sich am Sonntag in Berlin enttäuscht von den bisherigen Gesprächsergebnissen der Koalitionäre von SPD, Grünen und FDP.

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