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Video 70 Prozent der Einzelhändler befürchten schlechteres Weihnachtsgeschäft

STORY: Im Weihnachtseinkauf durch volle Kaufhäuser schlendern, das war wegen der Corona-Pandemie in den letzten zwei Jahren nicht oder nur eingeschränkt möglich. Ohne Lockdowns oder 2G-Regeln könnte man in diesem Jahr eigentlich wieder nach Herzenslust shoppen. Wegen der hohen Inflation blickt die Mehrheit der deutschen Einzelhändler aber trotzdem pessimistisch auf das Weihnachtsgeschäft, wie Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE erklärt: "Diese Unsicherheit in Europa mit diesem Krieg, sehr nah bei uns im Grunde genommen, sorgt dafür, dass eben die Verbraucherstimmung nicht gut ist und unsere Händler gehen natürlich vorsichtiger damit um. Das heißt, die Erwartungen heute sind deutlich schlechter als die aktuelle Lage", Laut einer HDE-Umfrage unter 500 Unternehmen rechnen 70 Prozent mit einem schlechteren Weihnachtsgeschäft als im vergangenen Jahr. Das bekommt auch der lange Zeit boomende Onlinehandel zu spüren. Nach den Corona-Jahren, in denen viele Verbraucher wegen Ansteckungsgefahr lieber per Mausklick oder Smartphone einkauften, dürften die Online-Umsätze diesmal sinken.
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Laut einer Umfrage des Handelsverbandes HDE drücken die stark steigenden Preise für Energie und Lebensmittel die Stimmung.

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