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Video Assange-Verlobte Stella Moris: Zwischensieg im Kampf für Freilassung

Womöglich etwas neue Hoffnung für den in London inhaftierten Julian Assange: Der WikiLeaks-Gründer aus Australien, Julian Assange, hier ein Archivfoto, darf gegen seine Auslieferung in die USA beim Obersten Gerichtshof in Großbritannien Berufung einlegen. Einem entsprechenden Antrag sei stattgegeben worden, teilte ein Londoner Gericht am Montag mit. Der Oberste Gerichtshof in London muss nun entscheiden, ob er die Berufung zulässt. Die Anwältin, Verlobte von Assange und Mutter ihrer beiden gemeinsamen kleinen Kinder, Stella Moris, sagte dazu vor dem Gerichtsgebäude: "Was heute vor Gericht geschah, ist genau das, was wir wollten. Das Hohe Gericht hat bestätigt, dass wir eine Rechtsfrage von allgemeiner öffentlicher Bedeutung aufgeworfen haben und dass der Oberste Gerichtshof gute Gründe hat, diese Berufung anzuhören. Nun muss der Oberste Gerichtshof entscheiden, ob er die Berufung zulässt, aber wir haben heute vor Gericht auf jeden Fall gewonnen. Aber lassen Sie uns nicht vergessen, dass selbst jedes Mal, wenn wir gewinnen, solange dieser Fall nicht beendet wird, solange Julian nicht freigelassen wird, Julian weiter leidet." "Julian muss freigelassen werden, und wir hoffen, dass dies bald ein Ende hat, aber wir sind weit davon entfernt, in diesem Fall Gerechtigkeit zu erreichen, weil Julian schon so lange inhaftiert ist und er keinen einzigen Tag im Gefängnis hätte verbringen dürfen." Über eine etwaige Auslieferung von Assange in die USA wird seit langem gestritten, auch juristisch. Assange hatte 2010 über seine Enthüllungsplattform WikiLeaks geheime US-Dokumente veröffentlicht. Die US-Regierungen seitdem werfen ihm bis heute vor, unter anderem gegen Spionagegesetze verstoßen zu haben. Für seine Anhänger ist Assange dagegen jemand, der Kriegsverbrechen von US-geführten Truppen in den Kriegen unter anderem in Afghanistan und Irak aufgedeckt hat.
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Der WikiLeaks-Gründer aus Australien, Julian Assange, darf gegen seine etwaige Auslieferung in die USA beim Obersten Gerichtshof in Großbritannien Berufung einlegen. Einem entsprechenden Antrag sei stattgegeben worden, teilte ein Londoner Gericht am Montag mit.

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