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Video Baerbock betont in Moskau Bedeutung der Beziehungen zu Russland

Nachdenkliche Stimmung bei der Kranzniederlegung am Grabmal des unbekannten Soldaten in Moskau. Nicht nur die Vergangenheit zwischen Deutschland und Russland ist schwierig, auch die aktuelle Liste der Konfliktthemen, über die Deutschlands Außenministerin mit ihrem russischen Amtskollegen sprechen will, ist lang. Im Anschluss betont Annalena Baerbock zum Auftakt ihres Antrittsbesuchs bei Sergej Lawrow die Bedeutung der Beziehungen beider Länder: "Russland und Deutschland spielen beide eine wichtige Rolle in unserem gemeinsamen europäischen Haus. Wir leben seit über 75 Jahren in Frieden zusammen. Wir haben ein fundamentales Interesse an stabilen Beziehungen. Deutschland ist eine Handelsnation. Wir leben vom Austausch." Aber es gebe auch unterschiedliche Ansichten, sagte die Ministerin auch in Anspielung auf die Ukraine-Krise. "In den letzten Wochen haben sich mehr als 100000 russische Soldaten mit Panzern und Geschützen in der Nähe der Ukraine versammelt, ohne nachvollziehbaren Grund. Und es ist schwer, das nicht als Drohung zu verstehen. Seit meinem Amtsantritt dreht sich ein Großteil meiner Gespräche deshalb nicht um die Frage, wie wir mit Russland gemeinsam kooperieren können, wie wir die Zusammenarbeit weiter vertiefen können, sondern welche Maßnahmen wir als EU, als G7 und NATO mit Blick auf die russische Situation gemeinsam treffen können. Wenn sie ihre Drohung mit Gewalt wahrmachen sollte." Zugleich betonte die Grünen-Politikerin, dass Deutschland zu Vereinbarungen bereit sei, die allen Sicherheit bringen müssten.
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Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock hat Russland auch gemahnt, auf Drohungen gegen das Nachbarland Ukraine zu verzichten und grundlegende Werte in Europa einzuhalten.

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