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Video Corona: Immer mehr junge Leute in den USA lassen sich impfen

Das medizinische Personal an der COVID-19-Impfstelle der Universität Memphis im US-Bundesstaat Tennessee kam in den vergangenen Wochen kaum zum Impfen, weil die Nachfrage einfach nicht da war. Während sich die hochinfektiöse Delta-Variante in den Vereinigten Staaten verbreitet, zögern vor allem junge Leute weiterhin, ihr Impfangebot anzunehmen. Das Gros der Meinungen: Mich als junger Mensch gefährdet das Virus nicht, oder ich stehe den ungetesteten Impfstoffen kritisch gegenüber und vertraue ihnen nicht. Doch bei manchen ändert sich langsam die Meinung: "Ich wollte mich eigentlich nicht impfen lassen. Ich schätze, dass es ein "Junge-Leute-Ding" war, dass ich einfach so viel drüber nachgedacht habe. Aber meine Mutter bestand darauf und sagte: Wenn du unter Menschen bist, willst du doch einfach nur sicher sein. Also habe ich auf sie gehört. Wünscht mir Glück." "Ich habe soeben meine Impfung erhalten. Ich hätte mich schon vor einer Weile impfen lassen sollen, aber ich habe gezögert. Jetzt weiß ich, dass ich es tun muss, um Krankenschwester zu werden und auch, um als Studentin mein Praktikum machen zu können." "Meine ganze Familie ist geimpft, also dachte ich, dass es an der Zeit ist, mich auch impfen zu lassen." Die Impfkampagne von US-Präsident Joe Biden, ein leichtes Umschwenken der republikanischen Politik sowie eine ausgewogenere Berichterstattung des großen Nachrichtensenders Fox News dürften dazu beigetragen haben. Die Sieben-Tage-Inzidenz in den USA ist gegenüber der Vorwoche um 53 Prozent angestiegen, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC mit. Vollständig geimpft sind in den USA bislang 48 Prozent der Bevölkerung.
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An der Universität Memphis in Tennessee kam das medizinische Personal in den vergangenen Wochen kaum zum Impfen. Langsam ändert sich das.

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