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Video EU will mit Öl-Preisdeckel Russland unter Druck setzen

STORY: Mit Beginn der Woche sind weitere Sanktionen gegen die russische Ölwirtschaft in Kraft getreten. Demnach darf nun kein Erdöl aus Russland mehr auf dem Seeweg in die Europäische Union eingeführt werden. Das betrifft zwei Drittel der russischen Öl-Importe. Russland ist der zweitgrößte Erdölexporteur der Welt. Moskau kündigte jedoch bereits an, dass es kein Öl verkaufen wird, das einer westlichen Preisobergrenze unterläge - selbst wenn es seine Produktion damit drosseln müsse. Das sagte der stellvertretende russische Ministerpräsident am Sonntag, nachdem sich die G7 und Australien am Freitag auf eine Preisobergrenze von 60 US-Dollar pro Barrel für russisches Rohöl im Seeverkehr geeinigt hatten. Die Preisobergrenze zielt darauf ab, Russlands Einnahmen aus dem Ölverkauf zu verringern und einen Anstieg der weltweiten Ölpreise zu verhindern.
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Alle 27 EU-Mitgliedstaaten erteilten am Wochenende laut EU-Kommission ihre Zustimmung zu einer Preisobergrenze von 60 Dollar pro Barrel für russisches Erdöl, das über den Seeweg transportiert wird.

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