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Video Gas-Krise: Scholz wirbt für mehr Versorgungsverbindungen in Europa

STORY: HINWEIS: Dieser Beitrag wird Ihnen ohne Sprecherkommentar gesendet. O-TON BUNDESKANZLER OLAF SCHOLZ (SPD) "Ich glaube, wir brauchen in Europa mehr Verbindung. Das hat sich jetzt ja herausgestellt. Manche Verbindungen sind vielleicht nicht jeden Tag wirtschaftlich, aber sie können es jeden Tag werden. Und dann dauert es zu lange, sie zu errichten. Wenn die Situation da ist, wo man gewissermaßen aufeinander angewiesen ist und einander helfen will, weil die eingefahrenen Transportinfrastrukturen für bestimmte Gase in diesem Fall nicht funktionieren, dann braucht man andere. Das ist eine Frage, mit der sich jetzt zum Beispiel viele Länder im Osten Europas intensiv herumschlagen und wir uns ja auch. Ich habe berichtet über diese intensiven Investitionsentscheidungen, die wir getroffen haben, in kürzester Zeit und einem noch nie da gewesenen Tempo LNG Terminals an den norddeutschen Küsten zu errichten. Das wäre gut, wir hätten sie schon. So ähnlich ist es für viele andere auch. Insofern ist das von Bedeutung, dass wir das haben. Und was die konkrete Pipeline betrifft, glaube ich, ist es unsere gemeinsame Perspektive, dass wir das immer in Freundschaft und Kooperation auch mit Frankreich gerne machen. Und wir haben nicht den Eindruck, dass das ausgeschlossen ist."
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Der Bundeskanzler war mit Mitgliedern seines Kabinetts am Mittwoch zu einer Regierungskonsultation nach Spanien gereist. Scholz und sein spanischer Amtskollege Pedro Sanchez sprachen auch über die Schaffung einer Pipeline von Frankreich über die Pyrenäen nach Spanien.

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