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Video Großer Streik bei der New York Times

STORY: Laut sie in New York am Donnerstag: „Was wollt ihr?“ - Die Antwort: „Einen Vertrag!“ - „Wann wollt ihr das?“ - „Jetzt sofort!“ - Mitarbeiter der weltbekannten und einflussreichen Tageszeitung „The New York Times“ haben die Nase voll. Große Teile der Redaktion sind in einen Streik getreten. Grund dafür sind Tarifverhandlungen, die seit Monaten zu keinem Abschluss kommen. BILL BAKER, VORSITZENDER DER NEW YORK TIMES GUILD: "Anstatt, dass die New York Times es als Privileg empfindet, dass man dort arbeiten darf, sollte sie es als Privileg betrachten, diese Mitarbeiter zu haben, die sie hat. Wir engagieren uns nicht nur für die Arbeit, sondern wir engagieren uns insgesamt für das Unternehmen und wie es in der Welt gesehen wird. Und es ist für uns nicht ok, wenn sie über das Recht auf Arbeit und faire Löhne und so etwas spricht. Aber intern mit den eigenen Mitarbeitern sagt sie dann etwas ganz anderes." Seit März 2021 ziehen sich die Tarifverhandlungen hin. Weitere Streitpunkte sind unter anderem Gehaltserhöhungen und Homeoffice-Regelungen. Laut der Gewerkschaft The NewsGuild of New York waren mehr als 1.100 Journalisten und andere Angestellte der Redaktion am Donnerstag aufgerufen, in einen 24-stündigen Streik zu treten. NewsGuild sprach vom ersten Streik dieser Größenordnung bei der „New York Times“ seit mehr als 40 Jahren.
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Nach Angaben der Gewerkschaft NewsGuild handelte es sich um den ersten Streik dieser Größenordnung bei der „New York Times“ seit mehr als 40 Jahren.

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