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Video Katar liefert Flüssiggas nach Deutschland

STORY: HINWEIS. Diesen Beitrag erhalten Sie ohne zusätzlichen Sprechertext. O-ton Robert Habeck (Grüne), Bundeswirtschaftsminister: "Wir haben mit Uniper und mit RWE Verträge, die die Lieferungen für Brunsbüttel für die ersten Monate, Jahre sicherstellen. Und sie kaufen auf dem Weltmarkt ein. Dass der Weltmarkt verschiedene Anbieter hat, macht den Weltmarkt aus. Und es ist schlau von den Unternehmen, die günstigsten Angebote für die Verbraucherinnen und Verbraucher auf dem Weltmarkt einzukaufen. Das schließt Katar mit ein, ist aber auch nicht der einzige Anbieter auf dem Weltmarkt." - SCHNITT - "Also, 15 Jahre ist super. Es scheinen offensichtlich gute Bedingungen zu sein. Ich hätte auch gar nichts gegen 20 oder längere Verträge. Die Unternehmen müssen nur wissen, dass dann die abnehmende Seite in Deutschland irgendwann geringer wird, wenn wir die Klimaschutzziele einhalten wollen. Das ist ja bekannt, das - und ich rede in der Kontinuität der Großen Koalition - dass Deutschland 2045 klimaneutral sein will. Das ist wenig Zeit für ein wahnsinniges Projekt, ein wahnsinnig anspruchsvolles Projekt." - SCHNITT - "Wir wollen natürlich möglichst schnell in ein marktgetriebenes System wieder zurück. Es ist ja nicht primär die erste Aufgabe des Staates, Gas einzukaufen und Infrastruktur aufzubauen. Wir sind ja keine Tankstelle. Wir sind eingesprungen an der Stelle, weil deutlich war, dass nur ein marktgetriebenes Modell kein Geschäftsmodell ist. Sonst hätten wir ja schon ein LNG-Terminal in Brunsbüttel oder in Stade. Haben wir aber nicht. Und wir sind quasi in die Vorleistung getreten. Es ist ein Vorsorgeprinzip, nach dem wir da an der Stelle arbeiten."
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Bundeswirtschaftsminister Habeck hält den auf 15 Jahre angelegten LNG-Liefervertrag für einen guten Zeitrahmen. Das Gas soll an das geplante LNG-Terminal in Brunsbüttel geliefert werden.

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