VG-Wort Pixel

Video Klima-Aktivisten blockieren Rollbahn am Flughafen München

STORY: Am Flughafen München haben Klima-Aktivisten der Gruppe "Letzte Generation" am Donnerstagmorgen eine Rollbahn blockiert. Nach rund einer Stunde hat die Polizei die Aktion auf der Nordbahn beendet. Der Flugverkehr wurde in der Zeit auf die Südbahn umgeleitet, sodass es nicht zu Ausfällen und Verspätungen gekommen ist. Michael Graf - Pressesprecher Polizeipräsidium Nord: "Wir befinden uns hier auf dem Gelände des Flughafens München. Hier wurde heute gegen 9:00 gemeldet, dass sogenannte Klimaaktivisten sich im Bereich der Sicherheitszaun befinden und aufs Gelände gelangen wollen. Es ist in der Folge gelungen, aufgrund des schnellen Einschreitens der Kräfte, die hier vor Ort waren, von Bundespolizei, Landespolizei und auch von der Betreibergesellschaft hier am Flughafen, dass man die Personen sehr schnell sichert und auch feststellt. Drei der Aktivisten sind noch vor Durchschreiten des Sicherheitszauns, der durchtrennt worden ist, in Gewahrsam genommen worden. Vier weitere Aktivisten haben es geschafft, dass sie sich auf einem Zubringer zur Rollbahn festkleben. Die Verklebungen konnten aber mittlerweile gelöst werden. Und die Personen befinden sich im Moment in Gewahrsam." Mitglieder der Gruppe "Letzte Generation" überwanden Zäune, um auf das Gelände vorzudringen und einige klebten sich auch am Boden fest. Nach Meinung der Aktivisten handelt es sich beim Flugbetrieb um einen staatlich hochsubventionierten Mitverursacher der Klimakatastrophe. Diesem Umstand wollen sie sich direkt entgegenstellen, wie eine Sprecherin sagte. Auch am Hauptstadtflughafen in Berlin drangen Aktivisten am Donnerstagmorgen aufs Gelände. Aber genau wie in München gab es dort keine Auswirkungen auf den Flugverkehr. Ende November hatte es eine erste Flughafen-Protestaktion am BER gegeben. Damals musste der Flugverkehr über eine Stunde lang unterbrochen werden und rund 4.000 Passagiere waren betroffen.
Mehr
Der Flugverkehr wurde in der Zeit auf die Südbahn umgeleitet, so dass es nicht zu Ausfällen und Verspätungen kam.

Mehr zum Thema

Newsticker