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Video Kuba: Kampf gegen Brand in Treibstofflager

STORY: Die Einsatzkräfte in Kuba waren auch noch am Sonntag damit beschäftigt, einen Brand in dem wichtigsten Öllager des Landes unter Kontrolle zu bringen. Feuerwehrleute aus Mexiko und Venezuela waren ebenfalls vor Ort und unterstützten die Löscharbeiten. Es soll sich um den bisher größten Brand in Kuba überhaupt handeln. Präsident Miguel Diaz-Canel bedankte sich bei den Helfern aus dem Ausland: "Es handelt sich um einen Großbrand in einem Tanklager. Es ist nicht leicht zu kontrollieren. In Kuba stehen nicht alle erforderlichen Mittel zur Verfügung, und es gibt nicht die gesamte Technologie. Wir sind auf technische Beratung angewiesen, was sehr wichtig ist, denn so können wir uns mit dem Wissensstand von Leuten aus diesen Ländern vergleichen, die schon an anderen Ereignissen dieser Größenordnung beteiligt waren. Zudem brachten sie Technologie, Chemikalien und Hilfsmittel mit, die zur Brandbekämpfung benötigt werden." Am Freitagabend war ein Blitz in einen Treibstofftank in dem Lager eingeschlagen und hatte eine Explosion ausgelöst. Bis zum Samstag breiteten sich die Flammen auf einen weiteren Tank aus, woraufhin auch dieser in die Luft flog. Es gab zahlreiche Verletzte, nach offiziellen Angaben wurden mehr als 100 Menschen im Krankenhaus versorgt. Einige von ihnen sollen sich in einem kritischen Zustand befinden. Mindestens 17 Menschen, die in der Nähe der Tanks gearbeitet hatten, wurden noch immer vermisst. Aufgrund der hohen Temperaturen konnten die Einsatzkräfte zunächst nicht weiter vordringen, um nach ihnen zu suchen.
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Nach einer Reihe von Explosionen in einem Treibstofflager im Norden von Kuba kämpfen die Einsatzkräfte vor Ort gegen die Flammen.

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