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Video Oder-Fischsterben: Behörden rechnen mit multikausaler Ursache

STORY: Ein Teppich toter Fische trieb an manchen Stellen der Oder auch am Samstag noch langsam Richtung Ostsee. Polnische und deutsche Behörden suchen "mit Hochdruck" nach der Ursache für das massenhafte Fischsterben. Beide Seiten vermuten eine giftige Substanz als Ursache, die aber noch nicht identifiziert werden konnte. Erste weitere Ergebnisse des Landeslabors Berlin-Brandenburg wiesen am Freitagabend auf stark erhöhte sogenannte Salzfrachten hin, die im Zusammenhang mit dem Fischsterben stehen könnten. Nach jetzigen Erkenntnissen rechne man allerdings nicht mit einem einzelnen Faktor, der für das Fischsterben verantwortlich sei, so das Umweltministerium. Auch der derzeit sehr niedrige Pegel und die hohen Wassertemperaturen gehörten dazu. Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki sagte, es werde Jahre dauern, bis sich das Leben dort wieder normalisiere. Am späten Freitag entließ Morawiecki den Leiter der polnischen Wasserwirtschaftsbehörde und den Leiter der Umweltinspektion mit der Begründung, ihre Institutionen hätten früher reagieren müssen. Auch Deutschland hatte sich über Polens Reaktion beschwert.
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Nach jetzigen Erkenntnissen sei es nicht ein einzelner Faktor, der für das Fischsterben verantwortlich sei, so das Umweltministerium Brandenburg. Auch der derzeit sehr niedrige Pegel und die hohen Wassertemperaturen gehörten dazu.

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