VG-Wort Pixel

Video Satellitenbilder zeigen gewaltige Zerstörung nach Hurrikan "Ian"

STORY: Nach dem Durchzug des Hurrikans "Ian" an der US-Küste versuchen sich die Behörden ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen. Drohnen- und Satellitaufnahmen zeigen, wie heftig der Wirbelsturm gewütet hat. Laut dem Leiter des Notfallmanagements im Bundesstaat Florida werden noch etwa 10.000 Menschen vermisst. Viele davon seien aber wohl in Notunterkünften. Bislang gibt es mehr als 20 bestätigte Todesfälle. Gouverneur Ron DeSantis erklärte, viele ältere Häuser seien wohl einfach ins Meer gespült worden. Zuletzt waren noch mutmaßlich knapp 1,9 Millionen Haushalte und Unternehmen ohne Strom. Inzwischen hat sich "Ian" zu einem posttropischen Wirbelsturm abgeschwächt. Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Zentrums ist die Gefahr aber noch nicht gebannt. Man müsse in North- und South Carolina, Virginia und West Virginia weiter mit Sturmfluten und Starkwind rechnen, hieß es. Bevor "Ian" am Mittwoch die US-Küste erreicht hatte, hatte der Hurrikan bereits in Kuba schwere Schäden und einen landesweiten Stromausfall verursacht. In einigen Teilen von Havanna sitzen die Menschen bereits seit Dienstag nachts im Dunklen. Aus Protest zogen am Freitag Demonstranten durch die Straßen der kubanischen Hauptstadt. Sie riefen, "macht das Licht an" sowie Slogans, die sich gegen die sozialistische Regierung des Landes richteten.
Mehr
Bislang gibt es 21 bestätigte Todesfälle. Tausende Menschen werden noch vermisst.

Mehr zum Thema

Newsticker