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Video Scholz: Deutschland muss Industrieland bleiben

Ortstermin von SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz am Donnerstag bei Thyssen Krupp Steel in Duisburg. Tausende Mitarbeiter sind hier mit Stahlerzeugung und der Herstellung von Stahlprodukten beschäftigt. Der Standort Duisburg ist einer der größten regionalen Arbeitgeber. Thyssenkrupp plant, mittels Wasserstoff und Ökostrom CO2-freien Stahl herzustellen, sogenannten grünen Stahl. Bis 2030 sollen 3 Millionen Tonnen grüner Stahl produziert werden - bei Investitionen von rund 2 Milliarden Euro. Scholz versprach bei seinem Besuch, alles dafür tun zu wollen, damit Deutschland als Industrieland wettbewerbsfähig bleibe. "Die Arbeiterinnen und Arbeiter hier, die ganzen Betriebsräte, die Belegschaft sind sich einig: Diese Zukunft muss jetzt sofort beginnen, und deshalb muss es ein enges Zusammenspiel geben zwischen dem, was der Staat macht mit seinen Fördermöglichkeiten, aber auch mit seinen Strategien, um dafür zu sorgen, dass genügend Strom und Wasserstoff zur Verfügung gestellt wird, und den Investitionen der Unternehmen, damit das gelingt, Deutschland als Industrieland zu erhalten, Deutschland als Stahl-Land zu erhalten. Und das wird eine wichtige Maßnahme für unsere Zukunft sein, und wir müssen uns sofort darum kümmern." In diesem Zusammenhang hatte Scholz versprochen, die Planungsverfahren beschleunigen zu wollen. Drei Tage vor der Bundestagswahl kann die SPD ihren Spitzenplatz in den Umfragen halten, büßt aber minimal ein. Laut einer Umfrage für das Magazin "Focus" verliert sie einen Prozentpunkt und liegt derzeit bei 25 Prozent, die Union holt leicht auf und erreicht 21 Prozent. Die Grünen liegen an dritter Stelle mit 16 Prozent, ein Punkt weniger als zuletzt. AfD und FDP kommen jeweils auf elf Prozent, die Linke auf sieben Prozent.
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In Duisburg besuchte der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz am Donnerstag Thyssen Krupp Steel.

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