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Video Teleskop mit Rekord-Ambitionen

Neues vom Webb-Weltraumteleskop: Der NASA-Astrophysiker Tom Greene sagte dieser Tage, das James-Webb-Weltraumteleskop werde den Wissenschaftlern helfen, einige der größten Fragen des Lebens zu beantworten: Woher kommen wir? Was gibt es noch, und damit nicht zuletzt: Sind wir allein? Das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA soll weiter als je zuvor in das Universum vordringen. Sein Start wurde wegen schlechten Wetters am Startplatz an der Nordostküste Südamerikas auf frühestens den ersten Weihnachtstag verschoben, teilte die Raumfahrtagentur mit. Das Webb-Teleskop soll laut Green den Kosmos hauptsächlich im Infrarotspektrum betrachten und dabei durch Gas- und Staubwolken blicken, in denen Sterne entstehen, während sein Vorgänger, das Hubble-Teleskop, hauptsächlich im optischen und ultravioletten Wellenlängenbereich arbeitete. Der Hauptspiegel des neuen Teleskops - bestehend aus 18 sechseckigen Segmenten aus goldbeschichtetem Beryllium-Metall - habe außerdem eine viel größere Lichtsammelfläche. Dies ermögliche es ihm, Objekte in größeren Entfernungen und damit weiter zurück in die Vergangenheit zu beobachten als Hubble. Dieser Fortschritt, so sagen die Astronomen, werde einen nie zuvor gesehenen Blick auf den Kosmos ermöglichen, der bis zu 100 Millionen Jahre nach dem Urknall zurückreicht, als dem theoretischen Punkt, der die Expansion des beobachtbaren Universums vor schätzungsweise 13,8 Milliarden Jahren in Gang gesetzt haben soll.
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Das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA soll weiter als je zuvor in das Universum vordringen.

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