Weltall-Premiere "Als hätte man mir eine Brille aufgesetzt": Was die ersten Bilder des "James Webb"-Teleskops für Astronomen bedeuten

Der Carinanebel, fast 8000 Lichtjahre von der Erde entfernt, aufgenommen mit dem "James Webb"-Teleskop.
Der Carinanebel, fast 8000 Lichtjahre von der Erde entfernt, aufgenommen mit dem "James Webb"-Teleskop.
© Nasa
Ein halbes Jahr nach dem Start liefert das Weltraumteleskop "James Webb" erste Aufnahmen. Der Vergleich mit seinem Vorgänger "Hubble" zeigt: In der Sternenbeobachtung hat eine neue Ära begonnen.

Als Erstes sah der Astronom Thomas Henning die Sterne. Sterne, überall Sterne. Er wusste, dass es sie geben müsste, in dem kosmischen Nebel namens Carina. Bloß gesehen hatte er sie auf älteren Bildern nie, denn ihr Licht wurde verschluckt vom kosmischen Staub. "Und jetzt kann ich die Sterne mit dem bloßen Auge erkennen", sagt Henning, Direktor des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg. "Es ist, als hätte man mir eine Brille aufgesetzt."


Mehr zum Thema



Newsticker