Weltraum Mit dem "James Webb"-Teleskop könnten wir bald die größten kosmischen Rätsel lösen

17 Jahre dauerte der Bau des "James Webb"-Teleskops, vor allem seine Spiegelelemente durchliefen zahlreiche Tests
17 Jahre dauerte der Bau des "James Webb"-Teleskops, vor allem seine Spiegelelemente durchliefen zahlreiche Tests
© NASA/MSFC/David Higginbotham
Das "James Webb"-Teleskop ist das teuerste Instrument der Sternenbeobachtung, das je gebaut wurde. Den Wissenschaftlern, die seine Daten auswerten, geht es nicht um eine Flucht ins All. Sondern um eine zutiefst menschliche Kraft: Neugier auf das, was da draußen ist.

Wenn Sara Seager an Trappist-1e denkt, ist sie froh, dass sie auf dem Planeten Erde lebt. Trappist-1e ist einer von Tausenden Planeten, die in den vergangenen Jahren in unserer Milchstraße entdeckt wurden, ein Gesteinsbrocken im Sternbild Wassermann, sehr weit entfernt. Die Astrophysikerin Seager wird ihn nie besuchen können: Selbst mit dem schnellsten Raumschiff würde ein Ausflug viele Menschenleben dauern. Und doch ist Trappist-1e ihre große Hoffnung.


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