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Video Weitere Tote bei Nachbeben in Afghanistan

STORY: Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Afghanistan mit rund 1.000 Todesopfern kommt die Katastrophenregion nicht zur Ruhe. Am Freitag erschütterten erneut Erdstöße die Region. Weitere fünf Menschen seien dabei gestorben, sagte ein Vertreter des Gesundheitsministeriums. Berichte über weitere Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Erst kurz zuvor hatten die Behörden die Suche nach Überlebenden in der schwer zugänglichen Gebirgsregion nahe der pakistanischen Grenze für beendet erklärt. Gründe nannten sie keine, obwohl bei anderen Beben Menschen auch nach deutlich längerer Zeit als 48 Stunden noch lebend in Trümmern gefunden wurden. Dieser Mann aus der besonders schwer betroffenen Provinz Paktika hat bereits traurige Gewissheit über das Schicksal seiner Angehörigen. "Dies ist mein Zuhause. Fünf meiner Familienmitglieder wurden getötet, mein Vater, meine Frau, meine beiden Töchter und mein Bruder. Ich habe fünf Märtyrer unter meinen Familienmitgliedern, die alle bei diesem Vorfall getötet wurden. Meine Frau war Lehrerin an einer Madrasa." Der Taliban-Soldat der Taliban war selbst nicht zu Hause, als die Erde bebte. Die radikal-islamische Taliban-Führung in Afghanistan hat um internationale Hilfe gebeten. Mehrere Länder haben Lieferungen angekündigt oder bereits auf den Weg gebracht.
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Vor zwei Tagen waren bei einem heftigen Beben im Grenzgebiet zu Pakistan mehr als 1.000 Menschen getötet worden. Die Behörden haben die Suche nach Überlebenden eingestellt.

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