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Video Zoo hofft auf Überleben der Drachenechsen

Diese jungen Komodowarane sollen dafür sorgen, dass ihre Art auch in Zukunft noch existiert. Sie balgen im Zoo der indonesischen Stadt Surabaya, der sich darum bemüht möglichst viele Exemplare der drachenartigen Geschöpfe zu züchten. Denn ihr natürlicher Lebensraum könnte in den nächsten Jahrzehnten im Zuge des Klimawandels um etwa 30 Prozent schrumpfen, so die Warnung der Weltnaturschutzunion IUCN - ausgelöst durch die steigende Temperaturen und Meeresspiegel. Doch das Züchten der Tiere ist kein ganz einfaches Unterfangen, erklärt Tierpfleger Rukin, der sich um die Echsen-Eier kümmert, die unter sorgfältiger Beobachtung in Brutkisten aufbewahrt werden. "Die wichtigsten Faktoren sind erstens die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Dann spielt die Bindung zwischen Tieren und Pfleger eine wichtige Rolle. Es kommt wirklich darauf an, wie viel Durchhaltevermögen der Tierhalter hat." Wenn die Echsen erst einmal groß genug sind, um in ihrem natürlichen Lebensraum, den Komodo-Inseln ausgesetzt zu werden, könnte dies auch die Regierung motivieren, sich mehr für die Wiederbewaldung der Insel einzusetzen, hofft Rukin. „Ich hoffe, dass wir auch die Aufmerksamkeit der Regierung gewinnen können, so dass diese bedrohten Tiere nicht aussterben. Sonst werden unsere Kinder und Enkel Komodowarane nur noch von Bildern kennen. Ich hoffe, wir können genug von ihnen züchten."
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Während in Glasgow auf großer Bühne um Lösungen des globalen Klimawandels gerungen wird, kämpft ein kleiner Zoo in Indonesien für die vom Aussterben bedrohten Komodowarane.

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