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Sandy Hook Promise Erschütterndes Anti-Waffen-Video zeigt Amoklauf aus Schülerperspektive

Socken um eine Schusswunde abzuschnüren, Turnschuhe für die Flucht, und Scheren und Stifte zur Selbstverteidigung.


Utensilien, die jeder Schüler für den Schulalltag in den USA braucht.


Zumindest wenn es nach dem Aufklärungsvideo der Anti-Waffen-NGO Sandy Hook Promise geht.


"Meine Eltern haben mir das Skateboard besorgt, das ich wollte – es ist ziemlich cool."


"Endlich habe ich mein eigenes Handy, um mit meiner Mutter in Kontakt zu bleiben."


Das Video soll deutlich machen, wie absurd es ist, Kinder für den Ernstfall eines Amoklaufs zu sensibilisieren.


"Wir lehren unsere Kinder, was sie in Gefahrensituationen tun sollen, aber nicht, wie sie diese verhindern können." Nicole Hockley, Direktorin Sandy Hook Promise ggü. "CNN"


Die NGO, die vehement gegen Waffengewalt in den USA kämpft, gründet sich nach dem Amoklauf an der Sandy Hook Grundschule in Newtown, Connecticut.


Bei der Schießerei im Jahr 2012 kommen insgesamt 28 Menschen ums Leben – darunter 20 Schüler.


Die Organisation will Kinder vor Waffengewalt zu schützen.


In ihren Maßnahmen schrecken die Macher nicht vor polarisierenden und bewegenden Videos wie diesem zurück.


Die Message ist eindeutig: Kinder sollten erst gar nicht in solch eine Gefahrensituation kommen.
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Schüsse, Tränen und Blut – mit diesen Zutaten inszeniert die Anti-Waffen-NGO Sandy Hook Promise ihr neues Aufklärungsvideo. Der drastische Clip hat eine klare Botschaft: Prävention ist wichtiger als Amoklauf-Übungen an US-Schulen.

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