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Bär von Gallenfarm gerettet So sieht pure Freude nach jahrelanger Folter aus

So sieht Freiheit aus: Braunbär Tuffy tollt vor Freude in einem Pool umher – nachdem er zuvor aus jahrelanger Gefangenschaft in einem winzigen Käfig befreit wurde. Er war Opfer einer grausamen vietnamesischen Tradition: Weil dort in der traditionellen Medizin der Glaube herrscht, dass Gallensaft Krankheiten heilen kann, werden hunderte Bären in sogenannten Bärengallen-Farmen gehalten. Wo ihnen unter großen Schmerzen täglich und oft über Jahre Gallensaft entnommen wird. Tuffy trug so große Schäden davon, dass ihm seine Gallenblase entfernt werden musste.



Außerdem zogen ihm die Retter von der Tierschutzorganisation „Animals Asia“ drei abgebrochene Zähne. Als wäre dies nicht genug, litt Tuffy wohl jahrelang unter trockenen und rissigen Tatzen vom Laufen auf Gitterstäben in Gefangenschaft. Davon erholt er sich nun im Schutz von Animals Asia in Vietnam – und genießt es so sehr, dass er abends nicht in seinen Stall zurückkehrt, sondern lieber im Freien unter den Sternen schläft.
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Braunbär Tuffy tollt vor Freude in einem Pool umher – nachdem er aus jahrelanger Gefangenschaft und Folter auf einer sogenannten Bärengallenfarm befreit wurde. Jetzt genießt er das Leben im Schutz von "Animals Asia".
Von Ulrike Drevenstedt und Douglas Salsali

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