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"Katrina": Bush besucht erneut Hurrikangebiet

Die Popularität von US-Präsident George W. Bush ist wegen seines Krisenmanagements rapide gesunken. Nun ist er bemüht, den Schaden wieder gut zu machen - mit umfangreichen Finanzhilfen und einem erneuten Besuch vor Ort.

US-Präsident George W. Bush ist erneut in die Katastrophenregion im Süden des Landes gereist. Der Regierungschef traf per Hubschrauber auf dem dort ankernden Kriegschiff USS Iwo Jima ein, das als Kommandozentrale bei der Koordinierung der Hilfsleistungen dient. Während des zweitägigen Besuches will Bush erstmals auch die überflutete Innenstadt der Metropole New Orleans besichtigen. Die Reise solle ihm die Möglichkeit geben, die Lage besser einzuschätzen und mit jenen zu sprechen, die die Arbeit in dem Gebiet organisieren, sagte Bushs Sprecher Scott McClellan. Der Präsident sieht sich harscher Kritik ausgesetzt, dass seine Regierung zu langsam und unzureichend auf die Hurrikan-Katastrophe reagiert habe.

Direkt nach der Flut hatte er es vermieden, die am schlimmsten betroffene Stadt zu besuchen, wo vor allem die Ärmsten der Armen - hauptsächlich Schwarze - zu Tausenden ausharrten. Das Weiße Haus hatte nach Angaben von Insidern "fürchterliche Angst" vor den möglichen Folgen. So wurde befürchtetet, der Präsident könnte von aufgebrachten, heruntergekommen aussehenden Schwarzen belagert werden. Das würde aussehen, "als würden wir in Ruanda leben", zitierte die "New York Times" einen Vertrauten von Bushs Topberater Karl Rove.

Bush Popularität im Volk sank deswegen rapide ab. Dem Magazin "Newsweek" zufolge liegt die Zustimmungsrate für ihn derzeit bei 38 Prozent - so niedrig wie noch nie. 53 Prozent der Befragten trauten ihm nicht mehr die richtigen Entscheidungen bei einer Krise im In- oder Ausland zu. Der Chef der Katastrophenschutzbehörde FEMA, Michael Brown, wurde unterdessen von seiner Aufgabe vor Ort entbunden und nach Washington zurückbeordert. Selbst Kritiker des Weißen Hauses loben die Ernennung des krisenerfahrenen Küstenwachen-Admirals Thad Allen zum Chefkoordinator der Hurrikanhilfe vor Ort. Ihm wird mehr zugetraut als dem bisherigen Verantwortlichen. Dieser war von örtlichen Behörden und demokratischen Politikern immer wieder für seine langsame oder gar fehlende Reaktion kritisiert worden. Brown, dem von Bush vor Tagen noch ein "prima" Job bescheinigt wurde, hatte seine Ernennung zum Chef der FEMA vor allem politischen Kontakten zu verdanken - in seinem vorhergehenden Job hatte er einen Verband für arabische Zuchtpferde vertreten.

Lage entspannt sich

In New Orleans deutete sich eine Entspannung der Lage an. "Ich sehe überall Zeichen der Hoffnung", sagte die Gouverneurin des betroffenen Bundesstaates Louisiana, Kathleen Blanco. "Wir werden es schaffen." Hunderttausende haben inzwischen in Dutzenden Bundesstaaten ein vorläufiges Dach über dem Kopf gefunden, ihre Kinder besuchen wieder Schulen, und die Regierung hat den gigantischen Betrag von mehr als 60 Milliarden Dollar (über 48 Milliarden Euro) für die Hurrikanhilfe bereitgestellt.

Doch das Bild ist trotz aller Hilfsbereitschaft noch düster und die Lage für Tausende von quälender Ungewissheit. Die einst blühende Stadt steht noch immer zu 60 Prozent unter Wasser. Die Zahl der Toten könnte möglicherweise niedriger sein als bisher befürchtet, hieß es am Wochenende. Unklar ist, wie viele Leichen gefunden werden, wenn die verseuchte Brühe erst einmal in die umliegenden Gewässer abgepumpt ist. Zehntausende Menschen suchen noch immer ihre Verwandten und Freunde. Allein 1500 Kinder werden vermisst oder wurden elternlos aufgegriffen.

Das US-Pionierkorps teilte mit, das Abpumpen der Wassermassen werde nur halb so lange dauern wie zuvor angenommen. Der Louis Armstrong Flughafen in New Orleans teilte mit, dass wieder Frachtverkehr abgewickelt wird; ab Dienstag sollen dort erstmals seit zwei Wochen wieder Passagierflugzeuge starten und landen. Nach Angaben des Flughafens hat die Schließung die regionale Wirtschaft mit rund 40 Millionen US-Dollar (32,2 Millionen Euro) geschädigt.

80 Hunde nach Kalifornien gebracht

Per Flugzeug sind rund 80 herrenlose Hunde aus dem Hurrikangebiet nach San Diego und San Francisco in Kalifornien ausgeflogen worden. Der rund 50.000 US-Dollar (40.300 Euro) teure Flug wurde von dem texanischen Öl-Millionär Boone Pickens bezahlt. In Gonzales in Lousiana wurde inzwischen eine notdürfige Tierunterkunft für mehrere tausend Haustiere eingerichtet. Von dort fuhren Laster allein am Sonntag 200 Tiere nach Houston in Texas, doch wurde in der Einrichtung zugleich die Ankunft von 300 neuen Tieren erwartet. Expertenschätzungen zufolge warten allein in New Orleans rund 50.000 Hunde und Katzen auf Rettung oder Hilfe.

Abseits des politischen Streits hat die Katastrophe aber auch die Hilfsbereitschaft der Amerikaner gezeigt. Zehntausende Flüchtlinge, die zunächst in Notunterkünften lebten, haben inzwischen bei Verwandten, Freunden oder auch Fremden ein Bett gefunden. Im Nachrichtensender CNN schilderte eine Frau, sie habe einfach helfen wollen. Sie nahm deshalb 50 Flüchtlinge in ihrem Haus auf. Auch die Spendenbereitschaft ist groß. In Supermärkten, an Bankautomaten, auf Plakaten wird zum Geben aufgerufen. Hunderte Millionen Dollar sollen bereits gespendet worden sein. Doch für die Betroffenen geht es nicht nur um das jetzt zum Kauf von Kleidern und Essen benötigte Geld. Wenn sie zurückkehren, finden Zehntausende von ihnen nur zerstörte Häuser vor, und schon wird klar, dass sie zwar gegen Sturm aber nicht gegen Flut versichert waren. Für den Wiederaufbau stehen von kleinen Firmen bis zu Riesenkonzernen inzwischen alle bereit. Sie erwarten bei dem vermutlich größten Wiederaufbau in der Geschichte der USA ein gigantisches Geschäft.

Unterdessen verharrt der Hurrikan "Ophelia" weiterhin vor der Küste der südöstlichen US-Bundesstaaten auf dem Atlantik und macht es den Meteorologen schwer, seinen weiteren Weg vorherzusagen. Sie vermuten, dass er im Laufe der Woche im Bundesstaat North Carolina auf das Festland treffen werde. In der Nacht zum Montag befand er sich noch etwa 400 Kilometer südlich von Cape Hatteras. Die Windgeschwindigkeiten in dem Wirbel lagen bei etwa 120 Kilometern pro Stunde. Die Experten rechnen nicht damit, dass der Hurrikan am Montag an Stärke zunehmen werde, er könnte aber danach wieder an Kraft gewinnen. Governeur Mike Easley hat bereits am Samstag in North Carolina den Notstand erklärt. Den Bürgern wurde empfohlen, die gefährdeten Gebiete zu verlassen.

AP/DPA/Reuters / AP / DPA / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(