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48 Tote in Taiwan: Transasia will nach Bruchlandung Entschädigungen zahlen

Die Fluggesellschaft Transasia hat Angehörigen nach der missglückten Notlandung eines ihrer Flugzeuge mit 48 Toten in Taiwan Entschädigungen versprochen. Zehn Überlebende sind im Krankenhaus.

Bei einem Flugzeugunglück in Taiwan sind am Mittwoch 48 Menschen ums Leben gekommen. Das Passagierflugzeug von Transasia Airways stürzte bei einem Inlandsflug bei stürmischen Wetter nach einem ersten missglückten Landemanöver in zwei Häuser in der Nähe des Flughafens Magong auf den Penghu-Inseln, wie die taiwanische Fluggesellschaft am Donnerstag mitteilte. Demnach überlebten zehn der 58 Insassen der Turbopropmaschine verletzt das Unglück.

Die Maschine vom Typ ATR 72-500 befand sich mit 54 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von der südwestlichen Stadt Kaohsiung zu der Inselgruppe Penghu vor der Westküste Taiwans. Laut den Behörden hatte der Flug wegen des Taifuns "Matmo" Verspätung. Der Pilot habe um einen zweiten Landeversuch gebeten, wenig später habe der Kontrollturm jedoch den Kontakt zum Flugzeug verloren. Bei dem zweiten Landeanflug stürzte es in zwei Häuser nahe dem Flughafen. Fünf Menschen wurden am Boden verletzt.

"Mama, mein Flugzeug ist abgestürzt"

Auf Fernsehbildern waren Feuerwehrleute und Soldaten in strömendem Regen vor dem Flugzeugwrack zu sehen, wie sie ein Feuer zu löschen versuchten. Die Mutter einer Überlebenden berichtete, ihre Tochter habe sie angerufen und gesagt: "Mama, mein Flugzeug ist abgestürzt." Sie sei aus dem Wrack gestiegen und habe sich das Telefon von einem der anderen Überlebenden geborgt. Über Taiwan wütete am Mittwoch der Taifun "Matmo" mit heftigen Windböen und Starkregen. Mindestens neun Menschen wurden durch den Sturm verletzt.

Transasia ist die erste private Fluglinie des Inselstaats und fliegt auch Ziele in China, Japan, Singapur, Südkorea und Vietnam an. Sie will noch dieses Jahr die erste Billigfluglinie Taiwans gründen. Die Fluggesellschaft kündigte nach dem Unglück an, den Angehörigen der Opfer eine Millionen Taiwan Dollar (24.800 Euro) zu zahlen. Die Verletzten sollen demnach jeweils 200.000 Taiwan Dollar erhalten.

mka/AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.