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Anschlag auf Moskauer Flughafen: Selbstmordattentäter reißt 31 Menschen in den Tod

Bei einem Selbstmordanschlag am internationalen Flughafen Moskau-Domodedowo sind mindestens 31 Menschen getötet und 130 weitere erletzt worden.

Auf dem internationalen Moskauer Flughafen Domodedowo sind bei einem Selbstmordattentat am Montag mindestens 31 Menschen getötet und 130 weitere verletzt worden Das meldete die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

Medien berichteten, dass sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt habe. Demnach ereignete sich die Explosion im Bereich der Gepäckaufnahme in der Ankunftshalle. Eine offizielle Bestätigung für ein Attentat gab es zunächst aber nicht.

Die russischen Behörden stoppten alle internationalen Flüge in Domodedowo. Auch Landungen von Maschinen aus Deutschland wurden zunächst nicht erlaubt. Die deutschen Gesellschaften Air Berlin und Lufthansa fliegen den Airport an. Auch andere Moskauer Flughäfen wurden in Alarmbereitschaft versetzt.

Die Generalstaatsanwaltschaft bestätigte die Explosion, nannte aber zunächst keine genauen Opferzahlen oder Details. Ermittler seien an Ort und Stelle im Einsatz. In der russischen Hauptstadt hatten tschetschenische Selbstmordattentäterinnen im vorigen Jahr in der Moskauer Metro 40 Menschen in den Tod gerissen. Auch in der Metro wurden die Kontrollen nun wieder verschärft.

AFP/Reuters/DPA / DPA / Reuters
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