Das Drama um den in der Ostsee verirrten Buckelwal geht weiter: Nachdem er seit mindestens Samstag in der Bucht vor Wismar in flachem Wasser lag, bewegte sich der Wal am Montagabend mit weiter steigendem Wasserstand und tauchte dann ab. Da er wegen der Dunkelheit nicht mehr zu sehen war, fuhren die Boote in der Nacht zurück.
Der Buckelwal war zunächst in der Nacht zum 23. März auf einer Sandbank in Schleswig-Holstein vor Timmendorfer Strand gestrandet. In der Nacht zum Freitag gelang es dem Tier, das flache Wasser zu verlassen, nachdem Helfer eine Rinne ausgehoben hatten. Am Samstag wurde er dann vor Wismar in flachem Wasser gesichtet. Nach Angaben des Umweltministeriums war der Wal seit dem 3. März im küstennahen Bereich der Ostsee unterwegs.
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Greenpeace-Boot soll Wal vom flachen Wasser fernhalten
Wal erneut in der Wismarer Bucht gesichtet
Boote suchen nach Buckelwal
Zunächst sei der Wal Richtung Hafen geschwommen, am späten Abend hat er laut Wasserschutzpolizei aber die richtige Richtung eingeschlagen und ist seewärts unterwegs. „Der Wal kämpft – aber er ist angeschlagen“, so Backhaus. Jetzt müsse er sich selber helfen.