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Angeblicher Sex-Skandal: "Focus"-Bericht: Piloten sollen Stewardessen beim Sex gefilmt haben

Piloten der Fluggesellschaft "Condor" sollen nach Recherchen des Nachrichtenmagazins "Focus" Aufnahmen von explizit sexuellen Handlungen mit Stewardessen im Kollegenkreis herumgezeigt haben. Condor warnte demnach die Piloten vor strafrechtlichen Konsequenzen.

Ein Airbus der Fluggesellschaft Condor startet vom Berliner Flughafen

Piloten des Ferienfliegers Condor sollen brisante Aufnahmen mit sexuellen Inhalten verbreitet haben.

Aus Dokumenten, die dem "Focus" vorliegen, soll hervorgehen, dass Piloten der Fluglinie Condor Bild-und Videomaterial, auf dem Flugbegleiterinnen während explizit sexueller Handlungen zu sehen sind, im Kollegenkreis herumzeigten. Die Betroffenen seien über die Verbreitung des Materials nicht in Kenntnis gesetzt gewesen. Das berichtet das Magazin mit Berufung auf Aussagen aus Firmenkreisen und ein offizielles Schreiben der Geschäftsführung.

"Focus" zitiert dabei ein internes Schreiben von "Condor", in dem es heißt: "Wir haben von folgendem Sachverhalt Kenntnis erlangt: Innerhalb des Kreises der Piloten gibt es offensichtlich einige Kollegen, die heimlich Fotos und/oder Videoaufnahmen von den weiblichen Kolleginnen machen, die die Betroffenen bei eindeutigen sexuellen Handlungen zeigen."

Strafrechtliche Konsequenzen für Condor-Piloten?

Ein über die Affäre gut unterrichteter Informant habe dem Magazin zudem berichtet, dass sich die Piloten der Tragweite und Brisanz ihrer Handlungen bewusst seien und dass die betroffenen Flugbegleiterinnen den Gang zur Polizei, aus "Angst vor öffentlicher Bloßstellung", scheuen würden, heißt es. 

Darüber hinaus soll in dem internen Schreiben die Rede von "erheblichen strafrechtlichen Konsequenzen"  sein, die den Piloten drohen. Sogar von "Entzug der Fluglizenz" sei gesprochen worden. Des Weiteren lägen aber "hinsichtlich der genannten Gerüchte" bis jetzt "keinerlei Belege oder Aussagen vor, die Ansatzpunkt für eine Verfolgung wären".

Die Fluggesellschaft habe die Mitarbeiter daher "vorsorglich über ein Rundschreiben unmissverständlich über die Missbilligung und rechtlichen Konsequenzen durch das Unternehmen informiert", schreibt das Blatt.

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fk
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