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Flugzeugabsturz von Athen: "Es bleibt eine schreckliche Rarität"

Eine führerlose Passagiermaschine kreist vor ihrem Absturz über eine Stunde am Himmel. Ein Horror für jeden Flugreisenden. Bei der Suche nach den Ursachen vermuten Experten die Verkettung von zwei gravierenden Defekten.

Der Absturz der Boeing 737 der Fluggesellschaft Helios nahe Athen kann der Einschätzung von Experten zufolge nicht allein auf einen plötzlichen Rückgang des Kabinendrucks zurückzuführen sein. "So etwas kommt weltweit einmal pro Woche in einem Flugzeug vor und ist absolut beherrschbar", sagt Markus Kirschneck, Sprecher der Pilotenvereinigung Cockpit. "Für mich ist der Absturz bislang unerklärlich. Je mehr Fakten wir bekommen, desto mysteriöser wird das Ganze", sagt Kirschneck.

Fakt ist, dass die Piloten bereits eine Stunde nach dem Start über Probleme mit der Klimaanlage geklagt hatten. Dann brach der Funkkontakt ab. In den Trümmern der abgestürzten Maschine trugen viele Leichen noch die Sauerstoffmasken, die bei einem Druckabfall aus der Kabinendecke fallen.

Für Ludger Beyerle, Präsident des Deutschen Fliegerarztverbandes, ein Indiz für gleich zwei technische Defekte im Flugzeug. "Die einzige Erklärung ist für mich ein Defekt des Luftumwälzmechanismus und des Notsystems. Fallen beide aus, hätten die Piloten überhaupt keinen Sauerstoff mehr bekommen", sagt Beyerle.

Die Erdatmosphäre besteht zu rund 20 Prozent aus dem lebensnotwendigen Sauerstoff. In der üblichen Reiseflughöhe von Verkehrsflugzeugen von etwa 10 bis 13 Kilometern nimmt jedoch der Anteil des Gases in der Atemluft ab. Versagt in dieser Höhe die Klimaanlage, tritt schon nach wenigen Sekunden die Bewusstlosigkeit ein und dann der Tod.

Besatzung und Passagiere werden bei Druckabfall über ein Notsystem mit Sauerstoff versorgt. Die gelben Atemmasken fallen aus der Kabinendecke, die Piloten müssen ihre Masken aus einer Halterung nehmen. Doch möglicherweise sei auch dieses System ausgefallen, so der Flugmediziner.

"Normalerweise heißt es bei Druckabfall: Masken auf, das Flugzeug auf den Kopf stellen und schnellstmöglicher Sinkflug auf 3000 Meter", sagt Beyerle. Dieser dauere aber vier Minuten, so lange hätte die Notzufuhr von Sauerstoff in der Helios-Maschine funktionieren müssen. Auf 3000 Meter Flughöhe reichten Sauerstoffgehalt und Druck der Umgebungsluft zum Überleben aus.

Piloten trainieren das Vorgehen im Falle eines Druckverlustes regelmäßig im Flugsimulator. Offenbar hatten die Piloten der Unglücks-Boeing keine Zeit mehr, das Trainierte umzusetzen. "Der Sinkflug ist bei dieser Maschine offensichtlich nicht eingeleitet worden", sagt Beyerle. "Im Falle einer radikalen Dekompression hätten sie nur 90 bis 100 Sekunden zum Handeln gehabt, bevor Bewusstlosigkeit einsetzt."

Möglicherweise sind die Passagiere länger bei Bewusstsein gewesen als die Piloten. Einige Passagiere haben noch SMS-Nachrichten geschrieben, während die Cockpitbesatzung möglicherweise bereits ohnmächtig gewesen sei. Der Grund liegt in zwei getrennten Sauerstoff-Notsystemen für Cockpit und Kabine. "Im Cockpit sind die Masken an eine Druckflasche angeschlossen, die der Sauerstofflieferung in Notarztwagen ähnelt", erklärt Bernd Bockstahler von der Gewerkschaft der Flugsicherung. Das Klima- und Drucksystem der 1999 im Auftrag der DBA erbauten Maschine war nach Angaben der deutschen Billigflieger-Airline bis zum Verkauf an "Helios" im April 2004 "gut überwacht" worden.

Für Ludger Beyerle ist Fliegen trotz des Unglücks die sicherste Art zu Reisen. "Es gibt täglich hunderttausende von Starts und mir ist kein Fall im der Passagierluftfahrt bekannt, wo ein ähnliches Komplettversagen der Sauerstoffzufuhr aufgetreten ist. Der jüngste Absturz bleibt eine schreckliche Rarität."

Nils Schmidt
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(