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Vom Hochwasser überrascht: Männer sitzen tagelang auf Insel fest - mitten in München

Eine Nacht wollen zwei Männer auf einer Isar-Insel in München verbringen. Dann werden sie von Dauerregen und Hochwasser überrascht. Die Männer sitzen fest - tagelang. Auf ihre Hilferufe reagiert lange niemand.

Die Weideninsel in München - hier strandeten die Männer beim Hochwasser

Eigentlich wollten sie nur eine Nacht bleiben. Eine Nacht zelten auf einer kleinen Insel in der Isar, mitten in München. Am Montag vergangener Woche brachen zwei Männer zur Weideninsel in der bayerischen Landeshauptstadt auf. Ausgerüstet mit Zelt, Getränken und Proviant. Dann überraschten Dauerregen und Wassermassen die beiden Camper. Sie konnten nicht mehr zurück. Aus einer geplanten Nacht wurden drei. Am Ende saßen die Männer tagelang auf der Insel fest.

Die Weideninsel zwischen Wittelsbacher- und Reichenbachbrücke in München gelte als Rückzugsort für Vögel, heißt es in einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung", werde im Sommer allerdings auch gerne für wildes Campen besucht. Als die Männer am vergangenen Montag zur Insel übersetzten, war die Strömung der Isar offenbar noch schwach. Dann kam der Regen. Schon am Dienstag habe man versucht, die Insel zu verlassen, sagte einer der beiden Männer später dem "Bayerischen Rundfunk". Doch das Wasser sei schon zu hoch gestanden.

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Männer sitzen auf Isar-Insel fest: Auf ihre Hilferufe reagierte niemand

Was tun? Ausharren und nach Hilfe rufen. "Wir haben so oft rübergerufen und die Leute haben gesagt: 'Ja, wir holen Hilfe.' Aber keiner hat dann wirklich Hilfe gerufen." Tagelang saßen die Männer fest. Laut "BR" spülte die Isar eines Nachts die Handys fort, irgendwann brach auch noch das Zelt wegen Sturm und Regen zusammen. Die Männer schliefen dem Bericht zufolge in einem Schlafsack, der fünf Zentimeter tief im Wasser lag. Ihr Proviant war beinahe aufgebraucht.

Am Donnerstagmorgen dann die Rettung: Ein Passant machte die Feuerwehr auf die Gestrandeten aufmerksam, mit einer Drehleiter holten die Einsatzkräfte die Männer von der Insel. Sie waren durchnässt, durchgefroren, aber unversehrt. Dem "BR"-Bericht zufolge müssen die beiden Männer für den Rettungseinsatz nicht aufkommen: Das Unwetter, das sie überraschte, sei so nicht vorherzusehen gewesen.

Die Weideninsel in München - hier strandeten die Männer beim Hochwasser


pg
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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