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Hubschrauber-Unglück in Berlin: Suche nach Ursachen läuft

Eine Polizeiübung in Berlin endet in einer Katastrophe: Zwei Hubschrauber verunglücken, ein Pilot stirbt. Jetzt sollen Experten klären, wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte.

Nach der Kollision von zwei Hubschraubern mit einem Toten während einer Polizeiübung in Berlin geht die Suche nach der Ursache weiter. Luftfahrt-Experten sollen klären, wie es zu dem Unfall am Donnerstag gekommen ist. Es herrschte Schneetreiben, als zwei Helikopter mit Polizeibeamten am Berliner Olympiastadion landeten. Ein Hubschrauber verunglückte schwer, ein 42 Jahre alter Pilot starb. Sieben Menschen wurden verletzt.

Die Polizei in Berlin sicherte in der Nacht zum Freitag das Gelände ab, auf dem die Hubschrauber-Wracks stehen. Sie müssen nach Behörden-Angaben mit schwerem Gerät abtransportiert werden. Wann das geschehen soll, war unklar.

Drei Menschen wurden bei dem Unglück schwer verletzt, vier andere leicht. Es handelt sich nach Polizeiangaben um fünf Männer und zwei Frauen. Die Bundespolizei hatte am Olympiastadion mit rund 400 Beamten einen Einsatz gegen Fußball-Hooligans trainieren wollen.

Es wurden Vermutungen laut, starke Schneeverwirbelungen und die daraus resultierende schlechte Sicht hätten zum Absturz beigetragen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig soll der Ursache für das Unglück nachgehen. Auch das Berliner Landeskriminalamt ermittelt wegen des Todes eines Piloten. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und Berlins Innensenator Frank Henkel zeigten sich am Donnerstag an der Unglücksstelle tief betroffen.

fle/DPA / DPA
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