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Hurrikan "Rita": "Die schlechteste Planung, die ich je gesehen habe"

Die Evakuierung von Houston und Umgebung kommt nur langsam voran. Wegen der Flucht vor dem Hurrikan "Rita" herrscht großes Verkehrschaos auf den Straßen von Texas. Er bedroht auch das Zentrum der US-Ölindustrie.

Die Flucht von rund einer Million Menschen im US-Bundesstaat Texas vor dem nahenden Hurrikan "Rita" hat für ein Verkehrschaos gesorgt. Menschen saßen zum Teil über Stunden in ihren Wagen auf verstopften Autobahnen in Richtung Landesinneres fest. Einige gaben auf und machten nach langen Wartezeiten kehrt, um wieder in ihre Häuser an der Küste zurückzukehren. Jüngsten Vorhersagen zufolge wird "Rita" am Samstag in der Region um die viertgrößte US-Metropole Houston auf die Küste treffen. Der Sturm hat sich Experten zufolge inzwischen etwas abgeschwächt und wurde auf die zweithöchste Kategorie Vier heruntergestuft. "Rita" ist damit momentan genauso stark wie "Katrina", als dieser vor knapp einem Monat auf das Festland bei New Orleans traf und mehr als 1000 Menschen das Leben kostete.

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US-Ölindustrie ist bedroht

"Rita" bewegte sich mit Windgeschwindigkeiten von rund 240 Stundenkilometern in Richtung West-Nordwest fort. Nach Angaben des Hurrikan-Zentrums sollte sich der Sturm in den nächsten 24 Stunden allmählich weiter nach Nordwesten bewegen. Es sei weiter sehr schwierig, genaue Prognosen zu treffen. "Rita" bedrohte auch das Zentrum der US-Ölindustrie. Exxon Mobil teilte mit, die größte US-Raffinerie in Baytown werde geschlossen.

Nach zwölf Stunden nur 70 Kilometer weit gekommen

Wilma Skinner würde den Kommunalbeamten von Houston gerne mal gehörig ihre Meinung sagen. Aber niemand geht ans Telefon. "Ich habe mich um eine Notunterkunft bemüht, und ich habe um Hilfe gebeten, aber niemand hat mir überhaupt zugehört. Man hat mir nur gesagt, dass ich die Stadt sofort verlassen sollte. Aber wie soll ich das tun ohne Geld?" Skinner ist eine von Millionen Einwohnern der texanischen Metropole Houston und Umgebung, die angesichts des heran nahenden Hurrikans "Rita" zur Evakuierung aufgerufen wurden. Die meisten, die dieser Aufforderung nachgekommen sind, haben die Stadt im eigenen Auto verlassen und sind prompt in einen Megastau geraten. Wer kein Auto hat, hat laut Skinner jedoch überhaupt keine Chance, sich in Sicherheit zu bringen. Dies bestätigt auch Thomas Visor, der sich mit rund 100 Nachbarn afrikanischer oder lateinamerikanischer Abstammung vor einem Bankschalter angestellt hat. Aber dieser bleibt geschlossen. "Das ist doch verrückt", schimpft Visor. "Wie soll man vor einem Hurrikan fliehen ohne einen Cent in der Tasche, kann mir das vielleicht mal jemand beantworten?"

Auch Judie Anderson, die nach ihrer Abfahrt aus dem texanischen La Porte nach zwölf Stunden gerade mal 70 Kilometer weit gekommen ist, beschwert sich über die Organisation der Evakuierung: "Das ist die schlechteste Planung, die ich je gesehen habe. Und da sagen die Behörden, sie hätten viel aus ihren Erfahrungen mit 'Katrina' gelernt. Davon bin ich jedenfalls nicht überzeugt." Wenigstens ist es der Autobesitzerin Anderson gelungen, überhaupt aus Houston herauszukommen. Für die Armen dieser Großstadt scheint sich diese Chance in der Tat nicht anzubieten.

Arme fühlen sich benachteiligt

Der 64-jährige Eddie McKinney, ein zahnloser Obdachloser im zerrissenen Hemd, steht vor einem Pfandladen mit dem Warnschild "Herumlungern verboten" und schlürft sein Bier. Er werde halt in Houston bleiben, sagt er, eine andere Möglichkeit sehe er nicht. Zumindest habe ihm "ein netter weißer Mann" ein Zimmer in einem Motel verschafft - und dazu sogar noch eine Flasche Whiskey. Im südlichen Arbeiterstadtteil Deer Park am Rande der großen Raffinerien warten Troy und Stacy Curtis vor einer Polizeiwache auf Hilfe. Die beiden haben vor etwa drei Wochen New Orleans verlassen, wo damals der Hurrikan "Katrina" wütete. Seitdem haben sie in Deer Park in einem Billighotel gewohnt, und die Krankenschwester Stacy hatte sogar schon einen Job in Aussicht. Nun müssen die beiden vor dem nächsten Wirbelsturm fliehen und finden das noch schwieriger als beim letzten Mal, weil ihre finanziellen Ressourcen aufgebraucht sind. Schließlich werden sie aber doch in einem Lieferwagen der Stadtverwaltung mitgenommen.

Auch Busse werden bereit gestellt, so dass auch Wilma Skinner und ihr sechsjähriger Enkel Dageneral Bellard schließlich abreisen können. Doch Skinner beschwert sich weiterhin, dass die Evakuierung der Armen aus Houston weitaus weniger gut organisiert sei als die der Reichen am Strand von Galveston. Unterdessen steht Monica Holmes weiterhin im Stau, bis ihr fast das Benzin ausgeht. Der angesteuerten Tankstelle sind die Vorräte jedoch schon ausgegangen. Der 47-jährige John Benson meint angesichts dieser chaotischen Situation, dass es doch am besten sei, freiwillig zu Hause zu bleiben. Er vertraue darauf, dass sein Galveston letztlich doch nicht so hart getroffen werde wie befürchtet. Und sollte die Stadt nach dem Hurrikan überschwemmt sein, dann werde er sein Surfbrett als Transportmittel benutzen.

Reuters/AP / AP / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(