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Indonesien: Viele Tote bei Brand auf Fähre

Eine offenbar achtlos weggeworfene Zigarette hat einen Brand auf einer indonesischen Fähre ausgelöst. Mindestens zwölf Menschen starben bei dem Unglück, mehr als 200 wurden schwer verletzt.

Bei einem Brand auf einer Fähre sind in Indonesien mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Viele Passagiere sprangen in Panik ins Meer, fast 200 Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen, teilte das Verkehrsministerium mit. Fünf Schiffe eilten zum Unglücksort in der Nähe des Hafens Merak auf der Insel Java, um bei der Bergung zu.

Das Feuer brach am frühen Morgen kurz nach dem Ablegen in Merak aus ungeklärter Ursache aus, hieß es weiter. Die Fähre war auf dem Weg nach Sumatra. Bis zum Vormittag wurden nach Angaben des Verkehrsministeriums 427 Menschen aus der brennenden Fähre gerettet. Vermutlich sei danach niemand mehr auf dem Schiff.

Einige Überlebende sagten, das Feuer sei von einem Lkw-Fahrer ausgelöst werden, der eine Zigarettenkippe auf den Boden geworfen habe. Die Fähre beförderte auch Dutzende von Autos und Lkw. Fähren sind eines der wichtigsten Transportmittel in Indonesien, zu dem 17.000 Inseln gehören, auf denen 235 Millionen Menschen leben. Es kommt oft zu Unfällen, bei denen Überladung und unzureichende Sicherheitsstandards eine Rolle spielen.

nik/DPA / DPA
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