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Feuer in Kalifornien: Warum verbrennen die Häuser, aber die Bäume daneben nicht?

Bei den Waldbränden in Kalifornien sind tausende Häuser zerstört worden, während die Bäume drumherum stehenblieben. Im Netzt sorgt das für krude Verschwörungstheorien, dabei gibt es für das Phänomen eine simple Erklärung.

In der Kleinstadt Paradise in Kalifornien wurden mehr als 13.600 Häuser zerstört - viele Bäume blieben dagegen stehen

Paradise, Kalifornien: In der am härtesten von den Bränden betroffen Kleinstadt wurden mehr als 13.600 Häuser ein Raub der Flammen - viele Bäume blieben dagegen stehen.

AFP

Nach den verheerenden Waldbränden in Kalifornien, bei denen mindestens 84 Menschen getötet wurden und tausende Häuser den Flammen zum Opfer fielen, kursieren im Internet Verschwörungstheorien, wonach die verbrannten Häuser absichtlich mit Laserwaffen zerstört worden sein sollen. Auslöser dafür sind unter anderem Bilder aus den betroffenen Regionen, auf denen völlig niedergebrannte Gebäude zu sehen sind, neben denen nahezu unversehrt scheinende Bäume stehen.

Die Häuser seien gezielt aus der Luft per Raumschiff, Flugzeug oder Drohne oder von Bergen herab mit Lasern in Brand geschossen worden, mutmaßen User in den sozialen Medien. Deshalb seien die Bäume daneben nicht ebenfalls niedergebrannt, wie es offenbar nach Ansicht der Verschwörungstheoretiker bei einem "echten" Waldbrand der Fall hätte sein müssen. Wahlweise sollen die Laser-Attacken von der US-Regierung, Terroristen, dem Iluminatenorden oder Aliens durchgeführt worden sein.

Häuser oft besserer Brennstoff als Bäume

Die tatsächliche Erklärung für das Phänomen ist allerdings deutlich unspektakulärer. Vereinfacht ausgedrückt lautet sie: Die meisten zerstörten Wohnhäuser waren aus Holz. Das Holz der Häuser war trocken, das der Bäume um sie herum feucht. Trockenes Holz brennt, feuchtes Holz nicht.

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Ein wenig genauer hat der Biologe David Peterson vom US-Landwirtschaftsministerium die Hintergründe bereits nach den kalifornischen Waldbränden im vergangenen Jahr beschrieben. Um ein Feuer zu entfachen, brauche man drei Zutaten: Brennstoff, der trocken genug ist, um zu brennen, Wetter, das warm, trocken und windig ist und natürlich eine Zündquelle, sagte Peterson laut der Internetseite Science Alert. Häuser könnten dabei in vielerlei Hinsicht ein viel besserer Brennstoff sein als als das sie umgebende Grün.

"Bäume sind voll mit Wasser, daher sind sie feucht. Und deshalb brennen viele von ihnen nicht - weil ihre im Wasser gespeicherte Wärmekapazität zu hoch ist, um tatsächlich zu verbrennen", zitiert Science Alert den Wissenschaftler. "Große Stämme und große Bäume draußen in den Wäldern brennen normalerweise nicht, außer direkt um die Außenseite herum. Man braucht eine enorme Menge an Hitze über eine lange Zeit, um direkt durch einen Stamm zu brennen." Zudem sei es wesentlich wahrscheinlicher, dass umherfliegende Funken das Dach eines Hauses träfen und entzündeten, als dass sie durch die Äste eines Baumes geblasen würden.

Kalifornien braucht feuersicherere Häuser

Bei den Bränden in Kalifornien handelte es sich nämlich nicht etwa um Feuerwalzen, die ganze Landstriche komplett überrollten, sondern um eine Vielzahl von punktuellen Bränden, die durch vom Wind vorangetriebene glühende Holzstückchen entfacht wurden, wie die kanadische Rundfunkgesellschaft CBC berichtet. "So kann die ganze Gegend gleichzeitig brennen", zitiert CBC den Forstwissenschaftler Jack Cohen. Und das sei auch der Grund, warum die Fotos aus den betroffenen Gemeinden den Eindruck erweckten, als habe es hunderte individuelle Häuserbrände gegeben und nicht ein Feuer, das durch den gesamten Ort gefegt sei.

Einzelne Gebäude feuerfest zu machen könne nach Einschätzung von Cohen die entscheidende Maßnahme sein, um die Ausbreitung von Waldbränden in Kalifornien zu verhindern.

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Quellen: Science Alert, "Sacramento Bee", CBC

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(