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Kaum Schäden: Erdbeben an US-Ostküste verläuft glimpflich

Das Pentagon wurde evakuiert, zwei Kernkraftwerke heruntergefahren: Das heftige Erdbeben der Stärke 5,8 hat die Menschen an der US-Ostküste in Schrecken versetzt. Die Schadensbilanz fällt am Ende aber glimpflich aus.

Ein ungewöhnlich heftiges Erdbeben der Stärke 5,8 hat am Dienstag weite Teile der amerikanischen Ostküste erschüttert, ist aber anscheinend glimpflich verlaufen. Bis zum Abend (Ortszeit) gab es keine Berichte über ernste Verletzungen oder schwerere Schäden.

Zuvor waren in Washington zahlreiche Regierungsgebäude vorübergehend evakuiert worden. Auch das Weiße Haus wackelte, Mitarbeiter flüchteten ins Freie. Präsident Barack Obama hielt sich zur Zeit des Bebens gegen 14 Uhr nicht in der Bundeshauptstadt auf, stand aber in engem Kontakt mit seinen engsten Sicherheitsexperten.

Nach Angaben der Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum nahe der Ortschaft Mineral im US-Bundesstaat Virginia, rund 130 Kilometer südlich von Washington. Laut Medienberichten war es das stärkste Beben in der Region seit mehr als 100 Jahren und sogar noch im kanadischen in Toronto zu spüren.

Dennoch gab es anscheinend eher geringfügige Schäden. So waren im US-Fernsehen lediglich vereinzelte Bilder von zerstörten Schornsteinen, herabgestürzten Dachpfannen und aus Häuserwänden herausgebrochenen Ziegelsteinen vor allem in Virginia zu sehen. Nach Medienberichten ging zudem in zahlreichen Wohnstuben Porzellan zu Bruch.

Obamas Urlaubsort bebte

In Zentrum von Washington hatten am Nachmittag Tausende Menschen die Bürgersteige gefüllt, nachdem insbesondere mehrstöckige Häuser evakuiert worden waren. Auch das Außenministerium, das Hauptquartier der Bundespolizei FBI sowie große Teile des Kongressgebäudes wurden geräumt. In Arlington vor den Toren der Bundeshauptstadt flüchteten Tausende Menschen aus dem Pentagon, dem größten Behördengebäude der Welt, ins Freie.

Auch in Martha's Vineyard (Massachusetts), dem derzeitigen Urlaubsort von Obama, bebte die Erde - just, als sich der Präsident auf dem Golfplatz aufhielt. Obama ließ sich sofort über Telefon unterrichten und konferierte mit wichtigen Sicherheitsberatern.

Alltag verläuft normal

Auf den Flughäfen in den Metropolen Washington, Baltimore, Philadelphia und New York normalisierte sich der Flugverkehr am Abend wieder, nachdem er zuvor für kurze Zeit gestoppt worden war. Auch die meisten Handys funktionierten wieder: Nach dem Beben war das Netz wegen völliger Überlastung stundenlang zusammengebrochen. In New York beruhigte Bürgermeister Michael Bloomberg auf einer Pressekonferenz die Einwohner, nachdem auch hier das Beben an den Nerven vieler Menschen gerüttelt hatte.

Keine Gefahr bestand der Nuklearen Regulierungsbehörde NRC in Washington zufolge für die Kernkraftwerke in der Region. Demnach hatte das Beben die Stromversorgung zu zwei Atomreaktoren nahe dem Epizentrum gekappt, aber Dieselgeneratoren sprangen planmäßig ein.

kng/DPA/AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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