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Fingierte Entführung Mann gibt sich als Guerilla-Geisel aus - um eigene Eltern zu erpressen


Ein Kolumbianer gab vor, von der FARC-Guerilla als Geisel genommen worden zu sein. Mit dieser List wollte er Lösegeld von seinen Eltern erpressen.

In Kolumbien hat ein 52-Jähriger seine Entführung durch FARC-Rebellen vorgetäuscht, um Lösegeld von seinen Eltern zu erpressen. Wie das Militär am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, hatte der undankbare Sohn einen Komplizen eingespannt, der sich als Mittelsmann der Guerilleros ausgab und an den die Eltern auch eine erste Tranche zahlten. Dann wandten sich die Eltern jedoch an das Militär, das den vermeintlichen Erpressern rasch auf die Schliche kam.

Der 52-Jährige hatte seine Geiselnahme vorgetäuscht, nachdem seine Eltern ihr Haus in Florencia im Südwesten des südamerikanischen Landes verkauft hatten. Den bescheidenen Erlös, umgerechnet keine 3000 Euro, sollen die FARC-Rebellen dann angeblich als Lösegeld für seine Freilassung gefordert haben. Der Sohn und sein Komplize wurden von den Streitkräften festgenommen und an die Justiz übergeben.

lst/AFP

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